Antiviren-Hersteller sprechen Klartext auf der IT-Messe
CeBIT 2008: Handyviren - Panikgrund oder Panikmache?
Sicherheit
Auf der diesjährigen CeBIT sind Handys und Smartphones wieder Thema. Doch wie steht es um die Handyviren, die angeblich seit 2004 auf den mobilen Geräten umhergeistern? Netzwelt hat sich auf der Messe bei den Antivirus-Herstellern umgehört und unterschiedliche Ansichten zur aktuellen Bedrohungslage erhalten.
Inhalt
- Vergangenheitsbewältigung
- Aktuelle Handhabe
- Bedrohung mit Zukunft
Vergangenheitsbewältigung
Das Handy als Virenschleuder - noch ist von dieser Entwicklung wenig zu merken. Erste mobile Schädlinge tauchten zwar schon im Jahre 2004 auf Mobiltelefonen auf. Seitdem vermehrt sich die Malware, zum heutigen Zeitpunkt sind aber noch nicht einmal 400 Viren bekannt - ein Bruchteil im Vergleich zu den Signaturlisten für Computer.

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Kaspersky will das Bewusstsein für Handyviren wecken.
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Die Handys bieten eigentlich eine ungünstige Grundlage für die Verbreitung von Viren: Es gibt kein marktbeherrschendes Betriebssystem, auch die Vernetzung zwischen den Mobiltelefonen ist geringer ausgeprägt. Doch seit Bluetooth auf dem Vormarsch ist und Smartphones dem Computer immer ähnlicher werden, sind die Gefahren größer geworden.
Aktuelle Handhabe
Die Hersteller von Antiviren-Software gehen eher entspannt mit dem Thema Handyviren um. "Die Gefährdung durch Handyviren ist zwar vorhanden, aber noch nicht kritisch", bewertet Kaspersky-Virenanalyst Magnus Kalkuhl gegenüber netzwelt die Situation. "Wir wollen mit unseren Warnungen keine Angst schüren, sondern für das Thema sensibilisieren."
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