Der nächste Konkurrent für den Asus EeePC
Kojinsha: Subnotebook mit drehbarem Touchscreen
Laptops
Nach dem großen Erfolg des EeePC bringen immer mehr Hersteller ihre eigenen Subnotebooks auf den Markt. Kojinsha präsentiert den E8, der sich an der SA-Serie aus gleichem Hause orientiert. Vorerst ist er aber nur in Japan oder Korea und demnächst in den USA verfügbar. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 400 Euro und bei entsprechendem Verkaufserfolg ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Gerät in Europa zu haben ist.
Der Touchscreen bringt es bei einer Diagonalen von sieben Zoll auf 1.024 x 600 Pixel. Die Festplatte hat je nach Auswahl Platz für 40 oder 120 Gigabyte Daten. Der Arbeitsspeicher von 512 Megabyte kann man auf ein Gigabyte erweitern. Der recht lansame, aber sparsame AMD Geode LX 800-Prozessor mit 500 Megahertz hält das vorinstallierte Windows XP am Laufen. Zum Surfen, Mailen, Chatten und für Office-Anwendungen sollte die Konfiguration genügen. Für Spiele, Fotobearbeitung und Videoschnitt muss es dann doch ein Rechner mit mehr Power unter der Haube sein.

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Der Kojinsha E8
(Klick vergrößert.)
Das Interessanteste am E8 dürfte für potentielle Käufer sein drehbarer Touchscreen sein. Er legt sich nach der Drehung auf die Tastatur und fertig ist der Tablet PC. Direkt neben dem LCD-Bildschirm sind u.a. ein Trackball sowie ein Scroll- und ein Mouse-Button zur einfacheren Bedienung angebracht. Der Bildschirm soll für die Arbeit im Freien geeignet sein. Er ist angeblich so kontrastreich, dass er im Sonnenlicht noch gut zu erkennen ist.
Je kleiner ein Rechner, desto weniger Anschlüsse sind in ihm integriert. Der E8 kann mit folgendem aufwarten:
- 2x USB 2.0
- Bluetooth 2.0 EDR (nur die Variante mit 120 Gigabyte Festplatte)
- 100 MBits LAN Port
- SD-Reader
- Compact Flash Card-Reader
- VGA Out
- Audio In & Out
Der E8 ist etwa 80 Gramm schwerer als der EeePC, aber dafür in den Abmessungen mit 218 x 163 x 25,4 Millimeter etwas kleiner als das Vorbild von Asus. Die Tastatur ist bei beiden gleich groß. Ganz Eilige können sich das Gerät schon über Shops im fernen Osten bestellen, müssen dann aber mit Tastatur und Software in englischer Sprache sowie Handbüchern in Japanisch oder Koreanisch vorlieb nehmen.
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