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Leichter Einstieg: DVD-Festplattenrekorder
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Bei einem DVD-Festplatten-Rekorder läuft der Film, wenn Sie es wollen. Wenn Sie nicht zu Hause sind, können Sie Sendungen aufzeichnen - wie vom alten VHS-Rekorder gewohnt. Ein DVD-Rekorder mit Festplatte bietet gegenüber dem Videorekorder allerdings viel mehr Komfort und zumeist Platz für über 75 VHS-Kassetten.
Inhalt
- Werbefreies Fernsehen mit TimeShift
- Programmieren mit ShowView und EPG
- Bild und Ton: Digital statt Analog
- Vor dem Kauf ausprobieren
- Zukunftssicher trotz Blu-ray
Werbefreies Fernsehen mit TimeShift
Ein DVD-Fetplatten-Rekorder nimmt das Programm auf und speichert es zunächst auf der Festplatte. Diese Art der Aufzeichnung bringt verschiedene Vorteile: Der Rekorder kann ein Programm gleichzeitig aufnehmen und abspielen. Sie müssen nicht warten, bis der vollständige Film aufgenommen ist - wie bei der VHS -, sondern können ihn bereits während der Aufnahme schauen. Wenn Sie den Film leicht zeitversetzt zur Ausstrahlung anschauen, können Sie bei Werbeblöcken vorspulen und sofort den Film weiterlaufen lassen. Dieses zeitversetzte Anschauen nennt sich Timeshift. Der weitere Vorteil ist, dass Sie als Zuschauer mit einem Festplattenrekorder nicht auf eine Werbepause warten müssen, sondern mit einem Druck auf die Pausentaste Ihre eigene Pause machen. Der Rekorder nimmt trotzdem weiter auf.
Die Festplatte bietet zudem viel mehr Speicherplatz als eine einzelne DVD oder eine VHS-Kassette. In der Regel verfügen DVD-Festplatten-Rekorder über einen Speicher von 160 bis zu 400 Gigabyte. Dadurch lassen sich entsprechend viele Sendungen hintereinander aufnehmen, ohne dass zwischendurch ein Speichermedium zu wechseln ist. Auf 160 Gigabyte passen zum Bespiel bis zu 300 Stunden Programm. Kein Problem, wenn der nächste Urlaub ansteht und der Rekorder tagtäglich die Lieblingsserie aufnehmen soll.

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Der Panasonic DMR-EH 775 mit 400 Gigabyte Speicher.
Programmieren mit ShowView und EPG
Das Programmieren eines DVD-Festplatten-Rekorders ist nicht aufwändiger als das eines Videorekorders. Wenn das Gerät über einen EPG verfügt, ist es sogar sehr viel einfacher. Traditionell kann man auch einen Festplatten-Rekorder über Anfangszeiten und Endzeiten programmieren. Wem diese Steinzeitprogrammierung nicht behagt, kann zur ShowView-Technik greifen. Hier ist dann eine in Programmzeitschriften oder dem Videotext veröffentlichte ShowView-Nummer der jeweiligen Sendung einzugeben.
Noch komfortabler ist allerdings ein elektronischer Programmführer (EPG), über den viele der Festplattenrekorder verfügen. Der EPG ist eine elektronische Programmzeitschrift, die alle laufenden und kommenden Sendungen anzeigt. Jede der angezeigten Sendungen lässt sich mit einem Tastendruck für eine Aufnahme auswählen. Fertig ist die Programmierung. Ein EPG kann aber noch mehr, als nur die Sendungen auflisten. Mit ihm kann man die Sendungen gruppiert anzeigen. So hat man schnell einen Überblick über alle Action-, Abenteuer- oder auch Science-Fiction-Spielfilme der nächsten Woche und kann sie mit einem Tastendruck programmieren. Einfacher geht es wirklich nicht mehr.
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