Fernbedienung macht es der Spielkarte nach
Gadget Globus: Zapping statt Poker
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Eine Kulisse wie in der Spielhölle: Das gedimmte Licht erhellt den wabernden Zigarettenrauch, auf dem Tisch ein alkoholischer Drink und in der Hand - eine Fernbedienung? Ganz recht, die Card Remote von Designer Sungwoo Park könnte einem geselligen Pokerabend entsprungen sein. Mit ihr bedient man TV und Kollegen wie beim Austeilen von Pokerkarten: Mit leichten Daumenbewegungen.
Wo manche Fernbedienungen versuchen, möglichst viele Funktionen über noch mehr Tasten anzubieten, geht die Card Remote einen anderen Weg. Wie eine Spielkarte lässt sie sich halten, der Daumen ruht in einer Vertiefung auf der Oberseite.
Card Remote: Spielkarte als Fernbedienung
In dieser Mediengalerie bekommen Sie einen Eindruck davon, wie Card Remote sich ohne sichtbare Tasten bedienen lässt und was die Optik hermacht.Bis auf den Power-Knopf oben rechts lassen sich bei der Designstudie keine sichtbaren Bedienelemente ausmachen. Wenn der Fernbediener jetzt mit seinem Daumen Druck ausübt, kann er Funktionen durchschalten oder etwa Mute aktivieren. Eine Schiebbewegung des oberen Teils in der Horizontalen erhöht oder senkt die Lautstärke.
Erfolgt stattdessen eine leichte Drehbewegung des Daumens nach links oder rechts, schaltet die Spielkarte Sender und Menüs durch. Diese Möglichkeiten der einhändigen Steuerung ohne Tasten im herkömmlichen Sinne klingen durchdacht und intuitiv. Da Card Remote bislang nur eine Designstudie ist, bleibt der tatsächliche Bedienkomfort allerdings noch ungewiss.
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