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18.01.2008
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So einfach wie der Gang zur Videothek um die Ecke

Online-Ausleihe: Apples iTunes-Videothek im Test

Janko Röttgers

Nur auf einem PC abspielbar

Apple verspricht seinen Kunden, dass sie Filme nach dem Download beliebig oft von Gerät zu Gerät hin- und herschieben können. Dabei sollen sich die Geräte sogar merken, an welcher Stelle man das Anschauen des Films unterbrochen hat. Dieses Versprechen kommt jedoch mit einigen deutlichen Einschränkungen. Geliehene Filme lassen sich nur auf den allerneuesten iPods abspielen. Video-iPods der fünften Generation sind dafür nicht nutzbar.

Wer versucht, einen Film von einem Computer zu einem anderen zu transferieren, scheitert damit ebenfalls spätestens bei der Wiedergabe, wie sich beim Test herausstellte. Per Apple TV ausgeliehene Streifen lassen sich auf gar kein anderes Gerät übertragen.

Fazit: Gut für Macs, aber keine Revolution

Apples Online-Videothek ist ein solides Angebot mit den typischen Apple-Features: Ein schickes Interface in Kombination mit kinderleichter Bedienbarkeit und einem großen Katalog haben der Firma schon im Online-Musikmarkt zum Erfolg verholfen. Interessant ist das Angebot zudem für Mac-Nutzer, die bisher bei praktisch allen Konkurrenten aufgrund von Microsofts Windows Media DRM-Monopol außen vor blieben. Wer Filme auf seinem iPhone anschauen will, findet ebenfalls keine einfachere Lösung.

Doch für den durchschnittlichen Filmfan mit Windows-PC und Billig-Handy bietet der iTunes-Filmverleih nur wenig Revolutionäres. Getrübt wird der Spaß vor allen Dingen durch die immer noch viel zu restriktiven DRM-Einschränkungen. iTunes-Nutzer können ihre kopiergeschützten Songs problemlos auf mehreren Computern abspielen. Warum sollte dies nicht auch mit geliehenen Filmen möglich sein? Hier muss Jobs noch mal nachbessern, ansonsten wird die Firma auch in Zukunft weniger Geld mit Filmen umsetzen als erwartet.


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