Auf der PlayStation 3 wird es frostig!
Lost Planet: Extreme Condition in der PS3-Vorschau
Action
Ende März soll der Action-Shooter "Lost Planet: Extreme Condition" auf der PlayStation 3 erscheinen. Bereits im letzten Jahr kam das Spiel für die Xbox 360 und kurz danach für den PC in den Handel. Nun schickt Capcom die Spieler wieder in die eisige Umgebung des vergessenen Planeten. Netzwelt hat einen Blick in die Eiswüste gewagt. Hier der erste Eindruck, eiskalt serviert.
Es ist doch immer dasselbe
Die Menschheit hat es langsam satt in ihren komfortablen, beheizten Wohnungen zu hausen und will die vertraute Welt aufgeben. Auf dem Eisplaneten E.D.N. III soll ein neuer Versuch gestartet werden. Als die Kolonisierung erfolgreich zu sein scheint, errichten die Menschen kleine Stationen. Allerdings ist es dort genauso wie auf Mutter Erde: Wenn die Menschen zu gierig werden, schlägt die Natur zurück. Keine Tsunamis oder Ähnliches, hier übernimmt eine außerirdische Lebensform die Drecksarbeit. Die "Akriden" sind den sich breitmachenden Eindringlingen alles andere als wohlgesonnen und greifen die wehrlosen Menschen sofort an.

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Der Planet, auf dem sich nur Eis und Schnee befindet, wird von riesigen Aliens beansprucht.
Fürs Erste machtlos, tritt die Kolonie den Rückzug an. Während der Flucht entdecken die Menschen jedoch die kostbare "Thermalenergie", die sich in den Körpern der "Akriden" befindet. Um an diese potente Energiequelle heranzukommen, werden Waffen gebaut und ein Trupp auf den Planeten entsandt, um das Kolonisierungsexperiment wieder aufzunehmen. Genau hier beginnt Ihre Geschichte: Sie schlüpfen in die Rolle des Soldaten Wayne, der nach einem "Akriden"-Angriff seinen Vater (der auch gleichzeitig die Truppe leitete) verliert. Nach diesem Angriff wird er ohnmächtig in der Eiswüste von einer kleinen Gruppe von Schneepiraten entdeckt und aufgenommen. Ihre Aufgabe ist es nun, Waynes Gedächtnis wieder auf die Sprünge zu helfen und die "Akriden" zu vernichten.
Lost Planet: Extreme Condition
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Direkt gesagt: Die Hintergrundgeschichte ist völlig unsinnig. An sich ist das Setting sehr schön gewählt und auch angesichts der Thematik gar nicht mal soweit hergeholt. Am Ende kommt jedoch eher eine unlogische Erzählung heraus.
Let it snow, let it snow, let it snow
Ein Eisplanet, viele schleimige Monster und technische Wunderwaffen: Shooter-Herz, was willst du mehr? Das Spiel glänzt zwar nicht mit besonders viel Tiefgang, die Atmosphäre macht jedoch einiges wieder gut. So wechseln sich die Schauplätze in "Lost Planet" immer unterhaltsam ab und Sie werden mal in einen Bunker geschickt, mal nach draußen in die Eiswüste und dann wieder in eine unterirdische Höhle. Die Umgebung sieht auf der PlayStation 3 wesentlich besser als auf der Xbox 360 aus. Hier macht sich ein Klassenunterschied bemerkbar. Die Schneelandschaften zeigen einen wesentlich höheren Detailgrad und die Stürme mit ihren kleinen Eiskristallen wirken ebenfalls dynamischer. Einen Schwachpunkt, den die PS3 nach wie vor mit sich schleppt, ist das nicht vorhandene Anti-Aliasing. Die fehlende Kantenglättung wirkt besonders auf den weißen Schneeoberflächen störend.
Als Vorlage für den Hauptprotagonisten holte Produzent Keiji Inafume einen in Asien sehr bekannten Schauspieler namens Lee Byung Hun hinzu. Er leiht Wayne sozusagen sein Äußeres. Auch die Monster scheinen etwas "ausgeliehen" zu sein. So erinnern die vier- bis achtbeinigen Invasoren etwas zu sehr an die berüchtigten "Bugs" aus Paul Verhoeven's Starship Troopers-Verfilmung. Diese kleine Ähnlichkeit hält einen aber nicht davon ab, diese Monster schlichtweg "cool" zu finden. Wenn sie aus dem verschneiten Boden wie aus dem Nichts emporsteigen, freut sich der SiFi-Fan und der normale Spieler erschreckt sich kräftig.
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