DVB-T-fähige Multimedia-Maschine
Cowon A3 im Test: Fernsehen mit dem MP3-Player
Michael Knott
Ein Druck auf die seitliche Power-Taste und rund acht Sekunden später feiert der A3 sein Erwachen mit einem sehr aufgeräumten Startbildschirm. Ohne blättern zu müssen, sind sämtliche Menüeinträge lesbar. Die Bedienung ist nahezu narrensicher, kein Vergleich zum wesentlich komplizierter zu steuernden Cowon Q5W, die Einträge sind zudem allesamt in deutscher Sprache verfasst.
Bedient wird der Player hauptsächlich mit Hilfe des Steuerkreuzes. Ein Druck auf dieses registriert das Linux-System grundsätzlich als Bestätigung, um eine Menüebene tiefer oder höher zu gelangen. Die drei seitlichen Tasten wechseln ihre Funktion je nach Bildschirmebene und Menüumgebung. Aus den Tiefen der Einstellung führt ein Druck auf die oberste Taste stets zurück in den sicheren Hafen des Startbildschirmes.

![]()
![]()
Trotz Plastik solide wie ein Backstein: Cowon A3
Sobald der A3 über USB 2.0 an den Rechner andockt, wird er unter Windows als externes Laufwerk erkannt. Fotos, Musik, Videos, Textdateien oder andere Daten wechseln völlig unkompliziert über den Explorer den Speicherort. Für jede Mediengattung gibt es bereits einen angelegten Ordner. Das ist ein wenig wie beim Mülltrennen: Wer brav Musik in den Musik-Ordner, Texte in den Text-Ordner und Bilder in den Bild-Ordner packt, wird später auch keine Probleme beim Abspielen beziehungsweise Löschen der Dateien bekommen.
Musik
Musikdateien landen in alphabetischer Reihenfolge auf der wahlweise 30 oder 60 Gigabyte großen Festplatte. Da der A3 über keine Such- oder Ordnungsfunktion verfügt, empfiehlt es sich, bereits auf der Computerfestplatte eine gewisse Ordnung zu halten. Mit Hilfe des Steuerkreuzes lässt sich aber auch durch die längsten Listen angenehm flott blättern. Im Dateibrowser können zudem die jeweiligen Hauptordner bequem per Knopfdruck durchgeschaltet werden.
Eine große Stärke aller Cowon-Player ist die hohe Format-Kompatibilität. So wundert es nicht, dass auch der A3 mit einer großen Auswahl an abspielbaren Formaten glänzen kann. WMA, WAV, FLAC, Ogg Vorbis, OGG FLAC, MKA, MPC, M4A, ASF, Apple Lossless, AAC, AC3, True Audio, Monkey's Audio, MusePack: Noch Fragen? Besonders für die Unterstützung der exotischen, aber verlustfreien Audioformate dürfte es schwierig werden, vergleichbare Geräte mit ähnlicher Ausstattungsliste zu finden.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 2 | 3 | 4 | 5 | 6 weiter »
Mehr über: MP3-Player, Testbericht, Cowon, iAudio, DVB-T, Hardware, Video
-
Gadget-Globus: Cowon iAudio Q5
GPS, WLAN, HSDPA - Digitale Allzweckwaffe -
IFA 2007: Cowon Q5 ab September in Deutschland
Portable Media Player, Navi und Diktiergerät in einem -
Schmalhans Klangmeister: Cowon iAudio U5 im Test
Günstiger Marken-MP3-Player mit vertretbaren Schwächen
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben









