DVB-T-fähige Multimedia-Maschine
Cowon A3 im Test: Fernsehen mit dem MP3-Player
Michael Knott
Unterwegs Musik und Radio hören ist für MP3-Player-Besitzer ein alter Hut. Auch Videos können immer mehr Geräte abspielen. Der letzte Schrei sind Features wie Bluetooth und WLAN. Auf Letzteres verzichtet Cowons A3, dafür zeigt sein gestochen scharfes Display unterwegs das aktuelle Fernsehprogramm an und bei Bedarf sichert er dieses auf der 60 Gigabyte großen Festplatte - echtes Überall-Fernsehen mit dem MP3-Player.
Der Cowon A3 sieht auf den ersten Blick so gar nicht nach Innovation aus. Vielmehr erinnert er nicht nur an den Vorgänger A2, er gleicht ihm fast wie ein Ei dem anderen. Die tatsächlichen Änderungen stecken allesamt unter der Plastik-Haube. Obwohl komplett aus Kunststoff gefertigt, ist die Haptik des A3 über jeden Zweifel erhaben. Der etwa 275 Gramm schwere Player liegt gut in der Hand. Die Abmessungen ergeben einen sehr guten Kompromiss zwischen Handlichkeit und ausreichend dimensioniertem, vier Zoll großem Display. Dieses nimmt mit einer Bilschirmdiagonalen von 10,5 Zentimetern nahezu die gesamte Front für sich in Anspruch.
Inhalt
- Anschluss an den Rechner
- Musik
- Hörtest
- Video
- DVB-T
- Bilder
- Texte
- Radio und Line-In
- Diktiergerät
- Fazit
Auf der rechten Seite bleibt gerade einmal genügend Platz für vier Tasten und einen alten Bekannten. Der Fünf-Wege-Joystick zur Steuerung ist exakt derselbe wie am iAudio X5 aus gleichem Hause. Im A3 bietet er dem Daumen einen vergleichsweise hohen Widerstand, dennoch stellt er nicht die perfekte Lösung dar. Im Menü kommt es häufiger vor, dass beim Bestätigen eines Eintrages der Joystick in die falsche Richtung gedrückt wird. Die übrigen Tasten verfügen über einen eindeutigeren Druckpunkt.
Gut geschützt hinter einer Klappe verstecken sich zwei USB-Ports. Eine der beiden Schnittstellen nimmt den optionalen USB-Fernsehempfänger für den DVB-T-Empfang entgegen. Daneben befinden sich Ein- und Ausgänge für Video im 3,5-Millimeter-Format. Kopfhörer finden links am Gehäuse Zugang, was den Transport und die Bedienung in Hosentaschen etwas erleichtert.
Anschluss an den Rechner
Dort zwingt sich der A3 aufgrund seiner Maße von 7,8 x 13,3 x 2,2 Zentimetern nur mit Müh und Not herein. Angst um ein verkratztes Gehäuse oder Display braucht der stolze Besitzer nicht zu haben: Die Oberfläche überstand bereits beim A2 diverse Kratztests und einen praxisgerechten Testzeitraum von mehreren Tagen völlig unbeschadet.
Cowon A3
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