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NAS-Laufwerke im Test: Multitalente im Netzwerk
Netzwerk
Die umfangreichste Benutzer-Konfiguration bietet indes Netgear mit drei unterschiedlichen Betriebsarten. Der "Share"-Modus eignet sich für das private Ambiente beziehungsweise Heimnetzwerk. Hier haben Benutzer keine Geheimnisse voreinander, da sie für jedes Verzeichnis die gleichen Lese- und Schreibrechte besitzen. Zwar gibt es einen Rest von Privatsphäre, da sich einzelne Shares optional mit Passwort schützen lassen. Für Büroumgebungen eignet sich jedoch der "Benutzer"-Modus besser, in welchem sich das NAS ebenso wie die Konkurrenz-Modelle verhält. Hier vergibt der Admin Lese- und Schreibrechte sowie Quoten für einzelne User. Noch ausgefeilter geht der Modus "Domäne" zu Werke, der neben Zugriffsberechtigungen auch zentrale Domänencontroller und Active-Directory-Services unterstützt.
USB-Schnittstelle für Backup- und Druckdienste
Die Netzlaufwerke sind mit mindestens zwei USB-2.0-Ports ausgestattet, an denen Netzwerkdrucker oder externe Datenträger Anschluss finden. Letztere binden die NAS-Geräte als zusätzlichen Share-Ordner ein und erkennen dabei mit FAT und FAT32 formatierte Medien. Das NTFS-Filesystem bereitet dagegen Probleme und wird von der Buffalo Linkstation Live gar nicht erst unterstützt. Die übrigen Laufwerke können NFTS immerhin lesen, damit formatierte Medien jedoch nicht schreiben. Will man USB-Datenträger über das Webinterface formatieren, stehen FAT oder das Journaling-Filesystem EXT3 zur Auswahl, beim Buffalo-Gerät zusätzlich XFS.

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Viererpack: Als einziges SOHO-NAS im Test nimmt das Netgear ReadyNAS RND 4425 bis zu vier S-ATA-Festplatten auf.
Wer Daten auf ein NAS kopieren will, erledigt das entweder über eine Shell seiner Wahl oder benutzt die "Copy"-Taste der Qnap-Geräte oder des ReadyNAS. Dateien von angeschlossenen Wechseldatenträgern landen dann in einem definierten Share-Ordner. Beim Netgear können Admins zudem detailliert festlegen, was die Kopier-Aktion auslösen soll. Als Backup-Quelle und -Ziel kommen dabei USB-Laufwerke, NAS-Verzeichnisse oder andere Netzwerk-Ordner in Frage. Den Qnap-Geräten und der Buffalo Linkstation Live liegt zudem ein Sicherungs-Tool bei, das lokale Ordner und Dateien automatisch auf das NAS-Laufwerk sichert und Anwendern so jede Menge Backup-Arbeit erspart.
Beim umgekehrten Weg tun sich Anwender besonders mit den Rsync-kompatiblen Geräte Qnap TS-201 und Netgear ReadyNAS leicht. Im Webinterface lassen sich zeitgesteuerte Backup-Aufträge definieren, bei denen beispielsweise Shares auf externe Datenträger oder in bestimmte NAS-Verzeichnisse kopiert werden. Bei jedem NAS gibt es zudem eine Backup-Funktion, die Dateien eines oder mehrerer Shares auf USB-Medien sichert.
Benchmarks
Alle vier Testkandidaten verfügen über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, die nominell bis zu 125 MByte/s überträgt. Um herauszufinden, welchen maximalen Datendurchsatz die NAS-Systeme in der Praxis erreichen, kommt der FTP-Client FileZilla 3.0.1.4. zum Einsatz. Dieser ermittelt anhand einer 985 Megabyte großen Testdatei die Transferrate über den jeweiligen Gigabit-Ethernet-Port. Als Steuerzentrale fungiert neben einem entsprechend ausgestatteten Test-Rechner der Netgear-Switch GS108T.

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Die Benchmark-Ergebnisse im Überblick
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