Weiterempfehlen   Leserbrief
28.11.2007
Druckversion
powered by

Der Windows-Effekt: Gestern lief alles, heute geht nichts mehr

Backup-Strategien: Wo Daten sicher lagern

DVD-Hardware und Medien

Backup-Strategien: Wo Daten sicher lagern

Papier lässt sich noch nach vielen hundert Jahren lesen und Steintafeln überstehen ganze Ewigkeiten unbeschadet. Verglichen damit verlieren digitale Speicher wie Festplatten ihre Informationen schon nach wenigen Jahren. Wer seine Daten sicher aufbewahren will, kommt daher nicht umhin, regelmäßig Backups anzufertigen.

Vor dem leidigen Thema Backups drücken sich viele Anwender mehr oder minder erfolgreich. Man wähnt die auf Festplatte, CD, DVD oder Flashmedium abgelegten Daten sicher und kopiert sie daher eher sporadisch als regelmäßig auf andere Datenträger. Verabschiedet sich das Original tatsächlich einmal ins digitale Nirvana, existiert aber nur selten ein halbwegs aktuelles Backup. Ohne dieses haben dann auch Profis schlechte Karten, wie beispielsweise das von Bill Gates gegründete Corbis-Bildarchiv, das derzeit mehr als 80 Millionen Fotos umfasst. 1998 gingen einige davon aufgrund fehlerhafter Speichermedien unwiederbringlich verloren.

Inhalt

  • Der Windows-Effekt: Gestern lief alles, heute geht nichts mehr
  • Bei den Backup-Medien mit der Zeit gehen
  • Kopierschutz-Mechanismen verhindern Sicherheitskopien
  • CDs und DVDs
  • Zuverlässiger: Markenprodukte statt Billigmedien
  • Zusätzliche Fehlerkorrektur-Daten sorgen für mehr Sicherheit
  • Festplatten
  • SMART: Integrierte Selbstdiagnose-Funktion warnt vor Defekten
  • Kontrolle vor Vertrauen: Zuverlässigkeit per Stresstest ermitteln
  • Flash-Speichermedien
  • Flashspeicher mit SLC-Chips leben länger
  • Fazit: Selbstdisziplin schützt vor Datenverlust

Der Windows-Effekt: Gestern lief alles, heute geht nichts mehr

Backups sind bei digitalen Speichern besonders wichtig, da sich Defekte dort oftmals nicht äußerlich ankündigen. Das gilt zwar weniger für optische Massenspeicher wie CDs, DVDs, Blu-ray-Discs oder HD-DVDs, bei denen man durch einen Blick auf die Datenseite rasch einschätzen kann, ob dort sichtbare Kratzer oder gar Verfärbungen die Datenintegrität beeinträchtigen können. Dagegen sieht man Festplatten oder Flashmedien nicht an, wie es um ihren Gesundheitszustand bestellt ist. Zudem vollzieht bei digitalen Speichern der Übergang zwischen "Funktionieren" und "Defekt" viel abrupter als bei analogen Medien wie Papier oder Bücher.

Letztere kann jedermann auch dann noch lesen, wenn sie sich in keinem einwandfreien Zustand mehr befinden, also beispielsweise Eselsohren oder fleckige und eingerissene Seiten haben. Bei einem digitalen Datenträger umschiffen integrierte Fehlerkorrekturmechanismen mögliche Leseprobleme. Sollte das aber beispielsweise wegen zu vieler Kratzer auf einer CD nicht mehr gelingen, lassen sich die darauf gespeicherten Daten nicht mehr verwenden.

Bei den Backup-Medien mit der Zeit gehen

Der wichtigste Tipp lautet daher wenig überraschend: Daten lieber zweimal zu viel als einmal zu wenig kopieren. Das mag zwar ebenso lästig wie selbstverständlich erscheinen, ist aber letztlich die einzig wirksame Methode, um Daten langfristig sicher zu speichern. Bei der Wahl des Speichermediums sollte man aber auch mit der Zeit gehen und regelmäßig umkopieren: Wenn wichtige Daten zum Beispiel nur auf Diskette liegen, findet sich schon bei aktuellen Rechnern kein passendes Laufwerk mehr, das sie lesen könnte. Fein raus sind nur Anwender, die entweder ihre Original-Hardware behalten oder die Daten auf neuere Medien wie CDs übertragen haben.


Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare

1 | 2 | 3 | 4 weiter »


Mehr über: Backup, Sicherheit, DVD, Hintergrundwissen, Datensicherheit, Hardware

Links zum Artikel

Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren


News Flash, am 08.01.2009 07:40

Backup-Strategien: Wo Daten sicher lagern

Was sagen Sie dazu?



Diesen Artikel verlinken
HTML-Code

Code zum Einbinden in ein Forum

Kopieren Sie den Code und fügen Sie diesen auf der gewünschte Seite ein

Creative Commons License Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

Kurzfilme

Kurzfilme

Jede Woche neu! Die interessantesten, kostenlosen Videos im Internet.

DVB-T - Überall-Fernsehen

Über die Zimmerantenne alle Programme empfangen? Das bleibt wohl vorerst ein Wunschtraum. Was wo möglich ist, erfahren Sie im DVB-T-Special auf netzwelt.

Filme aus dem Netz

Kurzfilme

Auf YouTube und Co. werden täglich hunderte Millionen Videos angeschaut. Wo finde ich die meisten Clips? Kann schnell eigene Videos veröffentlichen? Und was taugen Video on Demand Dienste?

Videosoftware-Anleitungen

Für Sie ist DivX etwas zum Essen und AVI ein Rockstar? Wunderbar! Hier finden Sie Begriffserklärung und Hilfe zu Codecs, Formate und Software.

Filesharing

Kurzfilme

BitTorrent, Kazaa, eMule! Die Krise der Medienindustrie hat verschiedene Namen.

Heimkino

DVD, Popcorn, Beamer, Leinwand! Fertig ist das perfekte Heimkino-Vergnügen.

akuma.de - Unser Musikdienst

akuma.de - Das digitale Kaufhaus für Musik

Service-Angebote der netzwelt

Werbung


nach oben
Aktuell
CyberLink BD Advisor: Ist Ihr PC fit für Blu-ray?
Legria-Serie: Elf neue Camcorder von Canon
Videochat mit Raumblick: Minoru 3D Webcam
Video on Demand
Video-on-Demand-FAQ
Apple iTunes
Amazon unbox
Videodienste im Vergleich
Internetfernsehen
So umgehen Sie Ländersperren
Hulu in Deutschland empfangen
Alternativen zu PPLive
Bundesliga kostenlos übers Internet
DVB, YouTube und andere Specials
DVB-T Senderempfangsliste
YouTube und Co im Test
Videosoftware-Anleitungen
YouTube Downloader

Dicke DSL-Leitungen haben den Videos im Netz zum Durchbruch verholfen. YouTube und Co. erreichen zig Millionen Nutzer im Monat und regen zu einer neuen Mitmach-Video-Gesellschaft an. Deshalb haben Themen wie YouTube Download, Video on Demand, Internetfernsehen, IPTV und Co einen festen Platz auf netzwelt.

RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © 2008 by netzwelt.de - Backup-Strategien: Wo Daten sicher lagern - Der Windows-Effekt: Gestern lief alles, heute geht nichts mehr
H2 media factory GmbH Impressum | Presse | Kooperationen | Werbung | Rechtliche Hinweise | Sitemap | Jobs