Sechs Pfund Gezocktes
Blut und Spiele: Toshiba Satego X200-20O im Test
Michael Knott
Arbeiten: Die schönste Nebensache
Abseits der Spielewelt überzeugt das Satego auf ganzer Linie. Die tadellose Tastatur macht Schreibarbeit zum Vergnügen, nicht zuletzt aufgrund des vollständig vorhandenen Nummernblocks. Auch der beleuchtete Mausersatz in Form des Touchpads gefällt. Ein Druck auf ein besonders gekennzeichnetes Feld, und es wird eine zweite Ebene aktiviert. Dann lassen sich Shortcuts für Programme hinterlegen, die E-Mail-Anwendung öffnen oder die Lautstärke regeln.
Störend, nicht nur beim Spielen sondern auch bei normaler Desktop-Arbeit, sind die Reflektionen und der knappe Blickwinkel des Displays. Viel Bewegungsfreiheit bleibt kaum. Dafür entschädigt der integrierte Fingerabdruck-Scanner. Lästige Anmelde-Vorgänge können so abgekürzt werden. Einen absolut zuverlässigen Schutz vor unbefugtem Datenzugriff stellen solche Scanner jedoch nicht dar. Da schafft die Kensington-Kabelschlaufe schon eher Vertrauen. Unter Volllast drehen die Lüfter ordentlich auf. Wirklich störend werden sie subjektiv aber nicht, zumal sie sehr schnell die Drehzahl regulieren, sobald weniger starke Aufgaben bewältigt werden.

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Auf Wunsch lässt sich das Satego mit einem HD DVD-Laufwerk aufwerten.
Multimedia: Aus vollen Rohren
Gut zu wissen: Das Toshiba Satego X200-20O ist kein reiner Spielkamerad, sondern auch ein vorzüglicher Alleinunterhalter. Das gut abgestimmte Boxensystem kombiniert mit der Möglichkeit, das Notebook über HDMI mit einem hochauflösenden Fernseher zu verbinden, macht es schnell zum Mittelpunkt im Heimkino.
Dazu passt Microsofts Home-Premium-Version von Vista sowie die mitgelieferte und ordentlich verarbeitete Microsoft-Fernbedienung. Über die separaten Multimedia-Tasten unterhalb des Displays lassen sich die wichtigsten Funktionen direkt steuern. Genügend Platz für Videos, Fotos und Musik bieten gleich zwei Festplatten mit einer Kapazität von jeweils 120 Gigabyte.
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