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Wikipedia kennt jeder. Im Schatten der übergroßen Mitmach-Enzyklopädie gibt es aber noch viele weitere offene und ambitionierte Projekte, die kein bisschen weniger interessant sind. Ein Wörterbuch, Fachbücher und Nachrichten. Alle interaktiv, kostenlos und das Produkt einer Armee von Freiwilligen.
Im Jahr 2000 fing alles an. Jimmy Wales, ein Internetunternehmer und Larry Sanger, Philosoph, schufen ein ehrgeiziges Projekt. Eine eigene Wissenssammlung, die jedem kostenlos zur Verfügung steht. Gleichzeitig sollte aber auch die Qualität stimmen. Alle Artikel wurden in einem mehrstufigen Redaktionsverfahren von Wissenschaftlern kontrolliert und korrigiert. Der Name des Projektes: Nupedia.
Die Geburt von Wikipedia
So viel Aufwand ging nur auf Kosten des Umfangs. In drei Jahren wurden nur 24 Artikel fertig. Schon im Jahr 2001 wurde Sanger und Wales deshalb klar, dass man hier etwas ändern müsse. So entstand das zweite Projekt der beiden. Sie tauften es "Wikipedia". Eine Enzyklopädie sollte es sein, eine Sammlung allen Wissens.
Der Unterschied zu Nupedia war einfach, aber entscheidend: Jeder darf auf Wikipedia schreiben, jeder darf korrigieren - auch Laien. Statt einer Redaktion setzt man auf die Selbstkontrolle der Community. Jetzt, Jahre später, ist Wikipedia eines der wichtigsten Projekte und Anlaufstellen im Netz. Mehre Millionen Artikel in dutzenden Sprachen machen Wikipedia zum größten Nachschlagewerk für Surfer.

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