"Die weltweit schnellste Kamera ihrer Klasse"
Digitalkamera: Nikon Coolpix S510 im Test
Digitalkamera
Nikon Coolpix S510 - Testrunde
Die Einschaltzeit der Coolpix beträgt laut Nikon 0,7 Sekunden. Im Test gemessen wurde die Zeit vom Moment des Einschaltens bis das erste Bild fotografiert war: rekordverdächtige 1,8 Sekunden blieben auf der Stoppuhr stehen, bei eingeschalteter Auslösepriorität waren sogar 1,6 Sekunden inklusive Fokussierung machbar - ein Spitzenwert. Ähnlich schnell verhält sich die Coolpix S510 bei der Bildverarbeitung und dem Blättern durch die Bildwiedergabe.

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Leider nur 15 Zentimeter Makroeinstellung, dafür aber ein super kompaktes Metallgehäuse.
Hier leistet der Expeed-Bildprozessor gute Arbeit und sorgt für flinkes Arbeiten mit der Kamera. Die kurze Auslöseverzögerung, die Nikon mit 0,005 Sekunden angibt, ist ebenfalls ein sehr guter Wert, macht die Kamera aber nicht geeigneter für Schnappschüsse als andere Modelle in dieser Klasse. Denn auch die S510 benötigt als Autofokuskamera einen kurzen Moment für die Scharfstellung des Bildes, bevor das Foto tatsächlich gemacht werden kann.
Hier also nicht verwirren lassen, die S510 zeigt gute durchschnittliche Leistung beim Schnappschusstest, wobei sie durch ihre schnelle Einschaltzeit vielleicht den entscheidenden Moment früher einsatzbereit ist. Von Bild zu Bild vergehen bei der Coolpix S510 knapp zwei Sekunden, die Serienbildfunktion schießt etwa 1,5 Bilder pro Sekunde. Der Lithium-Ionen-Akku hielt im Test etwas länger als die von Nikon vorausgesagten 170 Bilder durch.
Nikon Coolpix S510 - Ausstattung
Die Kontrolle über die Coolpix behält der Nutzer über das Multifunktionsrad auf der Kamerarückseite. Das Steuerungsrad lässt sich drehen, aber auch in vier Richtungen drücken, und macht spätestens bei der Bildwiedergabe jede Menge Spaß. Hier kann man dann so richtig am Rad drehen und auf diese Art die gesamte Bildersammlung durchblättern - ein gelungenes Feature. Etwas Verwirrung stiftet das Einstellungsmenü der Kamera, das in zwei Untermenüs aufgeteilt ist.

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Im Wiedergabemodus scrollt der Nutzer mit dem Drehrad durch seine Bildersammlung.
Das wäre nicht weiter dramatisch, wenn nicht beide Menüs über unterschiedliche Tasten aufgerufen werden müssten. Ständig landet man in dem Menü, in dem die gesuchte Einstellung nicht zu finden ist und muss dann umständlich in das andere wechseln. Nach ein bisschen Einarbeitungszeit kommt man damit zurecht, die Menüs hätten ohne diese Aufteilung aber Bestnoten erhalten, denn an Übersicht und Verständlichkeit fehlt es der Kamerasteuerung nicht.
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