Amerikanische Tankstellen bieten Google-Dienst kostenlos an
Google Maps an der Zapfsäule
Yasmin Kötter
Autofahrer haben bald keine Ausrede mehr, sich zu verfahren: Google wird zusammen mit dem Zapfsäulenhersteller Gilbarco Veeder-Root an Tankstellen seinen Dienst Google Maps anbieten. Karten, Routenplanung und das Lokalisieren von Hotels oder Sehenswürdigkeiten soll direkt von der Zapfsäule aus möglich sein.
In den USA sind Touchscreens an den Zapfsäulen bereits verbreitet. Durch die Zusammenarbeit mit Google sollen die Displays eine neue Funktion bekommen: Der Suchmaschinen-Betreiber wird über 3.500 Tankstellen in den Vereinigten Staaten mit Google Maps ausstatten. Dazu werden die Zapfsäulen von der Firma Gilbarco Veeder-Root mit einer Internetverbindung ausgerüstet. Der Zapfsäulen-Hersteller plant die ersten Säulen mit Google Maps schon für Anfang nächsten Monat.

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An über 3.500 Tankestellen will Google seinen Dienst anbieten.
Kunden können dann über das Display der Säule die Karten abrufen. Es besteht die Möglichkeit, sich bestimmte Ziele anzeigen zu lassen und sich sogar die Route dorthin auszudrucken. Die Kunden können darüber hinaus in verschiedenen Kategorien nach Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants und Krankenhäusern suchen. Diese werden alle für die jeweilige Tankstelle vom Besitzer ausgewählt. Ein für Google ungewöhnlicher Aspekt: Wie CNN berichtet, wird es zunächst keine von Google vermarktete Werbung auf den Geräten geben. Der Service ist also pure Eigenwerbung.
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