Mini-Notebook, großer Wurf
Asus EeePC im Test: Alles zum 299-Euro-Notebook
Laptops
Bei unserem Testmodell handelt es sich um ein Gerät mit amerikanischem QWERTY-Layout. Auch die deutschen Umlaute sind auf der Tastatur noch nicht vorhanden. Eine komplett deutsche Variante wird aber demnächst verfügbar sein. Sehr gewöhnungsbedürftig ist die schmale Enter-Taste.
Das winzige Touchpad reagiert ordentlich auf Fingerbewegungen und lässt die Maus kaum vermissen. Für Notebook-Neulinge dürfte die unterhalb des Pads angebrachte und einzige Maus-Taste gewöhnungsbedürftig sein. Ähnlich einer Wippe lässt sie sich jedoch an den Enden einzeln anklicken.
Der kleine EeePC taugt zwar zum Fotos anschauen, nicht aber für den Video-Abend. Für das Verfassen und Speichern von Texten, den Internetzugang oder die Wiedergabe eines Musikalbums benötigt man aber auch nicht mehr Kapazität als den vier Gigabyte großen Flashspeicher. Beim EeePC zählen andere Dinge, zum Beispiel Mobilität. Mit einem niedrigen Gewicht und Abmessungen von 22,5 x 16,5 x 3,5 Zentimetern fällt der EeePC kaum zur Last. Selbst das Netzteil ist erstaunlich klein und könnte fast zu einem Mobiltelefon statt zu einem Notebook gehören.
Asus EeePC
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Mit der klassischen Festplatte weicht auch das letzte wirklich empfindliche Bauteil aus dem Notebook. Dank des Einsatzes von Flashspeicher und der soliden Verarbeitung verzeiht der Asus EeePC auch schon mal einen Sturz aus gefährlicher Höhe. Ob unterwegs in der Aktentasche oder im Tornister des Schulkindes - ein wichtiger Aspekt.
Auch beim Hochfahren des Systems aus dem Tiefschlaf eine kleine Überraschung: In 15 Sekunden erscheint der aufgeräumt und klar strukturierte Asus-Launcher auf dem Schirm und listet die verfügbaren Programme übersichtlich in mehreren Laschen auf. Unterteilt wird in die Hauptgruppen: Internet, Arbeiten, Lernen, Spielen, Einstellungen und Favoriten.
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