Mini-Notebook, großer Wurf
Asus EeePC im Test: Alles zum 299-Euro-Notebook
Laptops
In Japan ist der EeePC bereits mit doppelter Kapazität zu haben. Immerhin lässt sich der Speicher dank des integrierten SD-Karten-Schachts, welcher auch MMC-Karten schluckt, gigabyteweise aufrüsten. Zusätzlich stehen an der Gehäuseseite noch drei USB-Ports, ein externer Monitorausgang sowie Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss zu Verfügung. Ins weltweite Netz geht der Asus EeePC wahlweise über den 10/100-Mbit-Netzwerkanschluss oder drahtlos über WLAN.
Trotz des günstigen Preises gibt es an der Verarbeitung des Mini-PCs nichts auszusetzen. Die knapp 930 Gramm liegen gut in der Hand und fühlen sich recht wertig an. Bei geschlossenem Gehäusedeckel könnte der EeePc sogar als Edel-Subnotebook der 2.000-Euro-Klasse durchgehen.

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Auch für Kinder: Verschiedene Lern- und Spielprogramme sind bereits vorinstalliert. Erwachsene freuen sich eher über das OpenOffice-Paket.
Der Displaydeckel bietet beim Öffnen einen ordentlichen Widerstand, lässt sich aber trotzdem mit nur einer Hand öffnen. Er wird nicht durch ein zusätzliches Scharnier gesichert. Innen fallen sofort die bereits erwähnten Lautsprecherstreifen ins Auge, kurze Zeit später entdeckt das Auge die integrierte Webcam. Mit einer Auflösung von 0,3 Megapixeln reicht die Qualität für das kurze Selbstporträt oder die Videotelefonie aus.
Ergonomie
Den herausnehmbaren Akku mit einer ordentlichen Kapazität von 5.200 Milliampere-Stunden erkennt man erst auf den zweiten Blick. Asus gibt eine Laufzeit von 3,5 Stunden an, was im Test bestätigt werden konnte. Bei extremer Zurückhaltung waren auch knapp über vier Stunden möglich. Der Akku bietet für solch ein kleines Notebook zwar genügend Saft, ist gleichzeitig aber für eine gewisse Instabilität des EeePCs verantwortlich. Stellt man das Gerät flach auf einen Tisch, neigt es zum Umfallen. Dies ist besonders immer dann ärgerlich, wenn man Schreibarbeiten auf den Knien zu erledigen hat und das Notebook ständig festhalten muss.
Die Tastatur besteht aus dicht aneinandergepressten Tasten, die mit einem klaren Druckpunkt glänzen können. Vielschreiber werden sich über den geringen Abstand ärgern - oft trifft ein Finger gleich mehrere Tasten gleichzeitig. Mit einer gewissen Übung dürften aber auch längere Texte ohne Probleme machbar sein. Zehnfingerschreiber werden sich dennoch umgewöhnen müssen.
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