Was kann die Superzoom-Kamera wirklich?
Reichlich Zoom: Panasonic Lumix FZ18 im Test
Digitalkamera
Panasonic Lumix FZ18 - Praxis
Die FZ18 liegt durch ihre Gehäuseform gut in der Hand. Allerdings haben Menschen mit großen Händen unter Umständen Schwierigkeiten, die Kamera für längere Zeit komfortabel zu halten. Das Bedienkonzept ist rundum gelungen, Einstellungen sind nicht zuletzt dank dem Multicontroller auf der Kamerarückseite schnell und gezielt zu erledigen. Aufnahmebereit zeigt sich die Panasonic nach etwas mehr als zwei Sekunden. Der Autofokus arbeitet bei Weitwinkelaufnahmen angenehm schnell und eine Auslöseverzögerung ist nicht merklich vorhanden.
Anders sieht es bei Teleaufnahmen aus: Je nach Motivbeschaffenheit kontrastreich oder -arm, braucht die Lumix teilweise eine knappe Sekunde, um den perfekten Fokuspunkt zu ermitteln. Wer bei schnellen Motiven vorfokussiert, kann dadurch viel Zeit sparen und actionreichen Fotos steht nichts mehr im Wege. Situationen im Sport, die sich nicht ganz so gut planen lassen, sind mit der FZ18 allerdings eher schwierig auf die Speicherkarte zu bekommen.

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ISO-Testbild
(Klick vergrößert.)
Fotos in Serie zeichnet die Kamera mit passablen drei Bildern pro Sekunde in voller Auflösung auf, eine schnellere Serie, vielleicht auch nur mit reduzierter Auflösung, ist leider nicht verfügbar. Im Intelligent Auto Mode erkennt die Kamera sehr zuverlässig Bewegung im Bild und reagiert entsprechend. Auch dem ungeübten Fotografen gelingen so ansprechende Fotos von flinken Motiven. Wer in diesen Momenten nach den Regeln der Kamera spielt, sich also mit Vorfokussierung und den Fähigkeiten der Kamera auseinandersetzt, hat beste Chancen auf gelungene Bildergebnisse.

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Dank Motivprogramm für Mitzieher gelingen Fotos dieser Art spielend leicht.
Motorsportfans freuen sich zudem über einen spezielles Motivprogramm für Mitzieher von sich bewegenden Objekten. Die Automatik übernimmt dabei alle wichtigen Einstellungen und der Nutzer muss nur noch den Rennwagen auf dem Display verfolgen und abdrücken. Dank der 500 Millimeter Brennweite sind dann auch formatfüllende Aufnahmen von Alonso und Co. sogar von der Tribüne aus möglich. Sowohl der elektronische Sucher als auch das Display überzeugen mit guter Lesbarkeit unter freiem Himmel. Letzteres würde mit ein bißchen mehr Auflösung als den gelieferten 207.000 Bildpunkten noch ein paar mehr Punkte im Test holen.
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