Programmfehler sollen dank 2.0.0.9 und 9.0.0.3 verschwunden sein
Browser besenrein: Alles neu bei Firefox und Netscape
Sicherheit
Wenige Tage nach der Veröffentlichung des letzten Updates können Besitzer des populären Internet-Browsers Firefox wieder eine neue Programmversion herunterladen. Vor allem Anwender des neuen Microsoft-Betriebssystems Vista wurden nach dem Update auf die Programmversion 2.0.0.8 mit eigentlich längst behobenen Problemen konfrontiert. Besserung verspricht nicht nur die Mozilla Foundation, auch Netscape liegt ab sofort in einer neuen Version 9.0.0.3 vor.
Firefox: Besserung mit 2.0.0.9
Nach Angaben der Mozilla Foundation wurden mit der jüngsten Programmversion 2.0.0.9 lediglich Fehler abgestellt, die schon seit geraumer Zeit als behoben galten und durch einen Fehler in der Version 2.0.0.8 wieder aufgetaucht waren. Es wurden zwar keine Sicherheitslücken geöffnet, jedoch sind die aufgetretenen Probleme für den Anwender sehr nerven- und zeitraubend. So wurden beispielsweise Add-Ons nach einer Aktualisierung plötzlich deaktiviert, die Java Virtual Machine wurde nicht mehr gefunden und im CSS-Code tauchten Fehler auf. Bei manchen Anwendern stürzte gar der gesamte Browser beim Öffnen des Programms oder eines Pop-Up-Fensters ab.
In erster Linie sollen Benutzer des Betriebssystems Windows Vista betroffen gewesen sein. In der deutschen Sprachversion ist die neue Firefox-Version etwa 5,5 Megabyte groß. Der Browser steht für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. Demnächst wird die überarbeitete Version 3.X des Firefox seiner Fangemeinde zur Verfügung stehen.
Netscape 9.0.0.3 steht bereit
Auch der AOL-Konzern hat für seine Verhältnisse schnell reagiert und eine neue Programmversion für den Netscape-Browser hinterher geschickt. Da der ewige Rivale des Internet Explorer aus dem Hause Microsoft inzwischen weitgehend auf dem Firefox-Browser der Mozilla Foundation beruht, wurde ein schnelles Programmupdate fällig. Alle neuerlichen Firefox-Programmupdates wurden in der Netscape-Version 9.0.0.3 veröffentlicht. Nicht nur die Oberfläche, auch zahlreiche Programmfunktionen hat sich Netscape zu Eigen gemacht.
AOL will seinen Internet-Browser aber nicht komplett zu einer Billigkopie des Mitbewerbers verkommen lassen und bastelt im Hintergrund an Netscape-eigenen Funktionen. Dazu zählen eine effektivere Anordnung der Bedienelemente und mehr Platz für Webinhalte. Mit einer etwa 30 Eingabefehler umfassenden URL-Korrektur sollen allzu offensichtliche Tippfehler, beispielsweise beim Aufruf der Suchmaschine Google, automatisch angepasst werden.
Netscape auf dem Weg zum Unverwechselbarkeit
Ebenfalls erweitert wurde der so genannte Sidebar-Browser. Neben Lesezeichen können auch Links in der Sidebar abgelegt und mit einem Mausklick geöffnet werden; das Ganze nennt sich Link Pad. Damit soll dem Internet-Nutzer mehr Übersicht beim Surfen geboten und ein wirksames Zeichen gegen zu viele geöffnete Browserfenster (Tabs) gesetzt werden. Zusätzlich können die Eingabefelder bei Web-Formularen nach eigenen Vorstellungen vergrößert werden.
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