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27.10.2007
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Fettleibig oder einfach nur schwere Knochen?

Apples Breitseite: iPod Nano der 3. Generation im Test

Michael Knott

Apples Breitseite: iPod Nano der 3. Generation im Test

Spötter behaupten, er sehe aus wie vom LKW überfahren. Apples neuer Nano ist gleichzeitig schmal und breit, fast quadratisch - ein Minikino. Das lässt ihn einfach in Hosentaschen gleiten und überall mit dabei sein. "Ein bisschen Video für alle", verspricht Apple in den Werbespots zum Nano. Wie viel der schnicke Player davon einhalten kann, klärt der ausführliche Testbericht.

Acht Gigabyte Flash-Speicher, verpackt in einer adretten Hülle. Wäre ein wenig Schokolade drumherum, man könnte fast reinbeißen. Die Optik des neuen Nanos der dritten Generation fällt radikaler als bei den Vorgängermodellen aus. Beschränkte Apple sich beim Sprung vom Ur-Nano auf die zweite Generation noch auf eine neue Materialwahl, kommt nun, bei der dritten Generation, eine gänzlich neue Formensprache zum Zuge.

Inhalt

  • Ein bisschen Video für alle?
  • Ergonomie und Menüführung
  • Markieren statt Klicken
  • Anschluss an den Rechner
  • Hörtest
  • Extras
  • Fazit
  • Technische Daten

Der aktuelle Nano misst 52,3 x 69,8 x 6,5 Millimeter und wiegt gerade einmal 50 Gramm - perfekt für die Hosentasche. Die auf den ersten Blick edle Aluminium-Optik der Vorderseite und die spiegelnde Rückseite werden diese Prozedur auf Dauer aber nicht unquittiert lassen. Schon nach den ersten beiden Tagen im Praxiseinsatz zeigen sich unschöne Kratzer auf beiden Seiten. Eine schützende Hülle aus dem breit gefächerten Zubehörprogramm ist daher Pflicht.

Ein bisschen Video für alle?

Die neue Breite soll den Nano zum Taschenkino machen. Im Prinzip hätte das mit 320 x 240 Bildpunkten auflösende Mini-Display auch das Zeug dazu - nur an der Größe hapert es. Echter Filmgenuss will bei einer Bildschirm-Diagonalen von fünf Zentimetern kaum aufkommen. Ein bisschen Video für alle, wie Apples Werbespots es ankündigen, ist aber tatsächlich drin. Gerade weil das Display trotz der kleinen Größe über eine gute Auflösung und eine angenehme Ausleuchtung verfügt.

Apple iPod Nano 3. Generation im Test

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Ziemlich breit: Apples Nano spricht nun eine neue Formensprache.

Bei den Video-Formaten kommt Apples kleine Breitseite immerhin mit H.264 klar, maximal 30 Bilder in der Sekunde flimmern dann über den kleinen Schirm. Und das bei Bedarf rund sieben Stunden lang, bis der intern verbaute und nicht auswechselbare Akku nach einem Rechner mit USB-Anschluss verlangt. Im reinen Audio-Betrieb sind je nach Einstellung bis zu 26 Stunden Dauerbetrieb möglich. Ein guter Wert. Eilige Zeitgenossen werden sich über die Möglichkeit freuen, den iPod für eine halbe Stunde ans Stromnetz anschließen zu können und damit den Akku bis zu 80 Prozent zu laden.

Apple iPod Nano 3. Generation

  • Apple iPod Nano der 3. Generation
  • Apple iPod Nano der 3. Generation
  • Apple iPod Nano der 3. Generation
  • Apple iPod Nano der 3. Generation
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Ergonomie und Menüführung

Beim Lineal-Design der beiden Vorgängermodelle wussten Daumen und Zeigefinger auf Anhieb wo sie hingehören. Natürlich gibt auch bei der dritten Generation das Clickwheel die Daumenstellung vor, doch für größere Hände ist es vielleicht ein Stück zu weit unten im Gehäuse angebracht.


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News Flash, am 01.12.2008 18:47

Apples Breitseite: iPod Nano der 3. Generation im Test

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