3,5 Zoll Touch-Display und jede Menge Ausstattung
Luxusklasse: Sony DSC-T200 im Digitalkamera-Test
Sascha Hottes
Die Cybershot-Digitalkameras von Sony bekommen mit der DSC-T200 Zuwachs in der designbetonten T-Serie. Leistung und Aussehen stehen in dieser Kameraklasse im Vordergrund und so lässt Sony eine Acht-Megapixel-Kamera im schicken Alugehäuse auf die Konkurrenz los, die vor allem durch ein riesiges berührungsempfindliches Display auf der Rückseite für Aufsehen sorgt. Netzwelt sagt Ihnen, ob der Wirbel auch gerechtfertigt ist.
Inhalt- Ein hübsches Accessoire
- Berühr mich
- Harte Fakten
- Ausprobiert
- Wieder Zuhause
- Fazit – hübsch gleich gut?
- Testbilder
Ein hübsches Accessoire
Beim ersten Kontakt mit der T200 glaubt man nicht, dass es sich um eine Digitalkamera handelt. Ein Metallschieber verhüllt das Objektiv, das wohl markanteste Merkmal einer Kamera, und begrüßt mit einer Front aus gebürstetem Aluminium. Der Blick auf die Rückseite des Geräts wirft unmittelbar die Frage auf, ob die Ingenieure aus Japan da nicht ein paar Tasten zur Bedienung vergessen haben könnten.
Nach dem Einschalten fällt aber schnell auf, dass alles seine Richtigkeit hat - auf dem Display erscheinen Tastflächen, die den Großteil der Bedienelemente ersetzen. Das mächtige berührungsempfindliche 3,5 Zoll-Display, mit 8,9 Zentimetern Bildschirmdiagonale, ist ein echtes Highlight an der T200. Aber auch das sauber verarbeitete Metallgehäuse, das wahlweise in silber, schwarz oder dunkelrot lieferbar ist, weiß dank geschwungener Formen zu überzeugen.
Sony DSC-T200
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die neue Cybershot besitzt tatsächlich nur drei echte Tasten, zählt man die Zoomwippe nicht mit. Auslöser, Ein- und Ausschalter und die Taste für den Wiedergabemodus befinden sich auf der Oberseite der Kamera. Eine vergrößerte Halterung für die Handgelenkschlaufe gibt dem Daumen der rechten Hand Halt, um die Kamera einhändig bedienen zu können, ohne auf das Display zu geraten. Das ist auch wirklich nötig, da ansonsten nicht ausreichend Platz zum Anfassen der Kamera vorhanden wäre.
Berühr mich
Das Bedienkonzept der Sony ist schnell erklärt: Die Kamera einschalten kann man über die Powertaste auf der Oberseite oder alternativ über den Schieber auf der Kamerafront. Die Bedienung erfolgt danach per Berührung über das Display. Dazu verwenden feinmotorisch begabte Menschen ihre Finger, der ganze Rest nutzt den mitgelieferten Kunststoffstift, mit dem es zielgerichteter durch die Menüs geht.
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Liebe Tester,
seid mir nicht böse, aber egal welches dieser "Testfotos" man in 1:1-Größe ansieht, muss man feststellen, dass das winzige Objektiv der Sony seine Grenzen hat: Die Randunschärfe ist kaum akzeptabel. Besonders fällt dies im Lupenmodus auf, weil dort der Strahlengang an den Rändern des Objektivs verläuft, direkt im Zentrum des Bildes ist die Schärfe jedoch exzellent - das kann man an der Erhabenheit des Offsetdrucks des Geldscheins erkennen.
Wenn man die unscharfen Ränder abzieht, kommt man bei der T200 grade mal auf 3 Megapixel. Das kann selbst meine betagte Canon Digital IXUS i zoom (5MP) besser. Interessant ist noch zu erwähnen das Euer Bild nach EXIF bereits im Januar erstellt wurde. Offizielle Markteinführung war im September. Ferner wurde die Aufnahme ohne Blitz erstellt (EXIF) und das bei einem Abstand von 1 cm? So schwer kann die Kamera doch gar nicht sein, dass sie schon das Licht krümmt ;)
Sony! Setzen, 6!:(
Hallo beelion,
danke für Deinen Beitrag. Die Bilder sind natürlich aktuell entstanden, lediglich das Datum und die Uhrzeit waren am Testgerät nicht eingestellt. Die Aufnahmezeit von 03.05Uhr ist ja auch nicht wirklich sinnvoll, zu dieser Zeit arbeiten selbst wir nicht mehr.
Zu deiner Anmerkung bezüglich der Makroaufnahme muss ich sagen, dass es doch unter Tageslichtbedingungen recht einfach möglich ist, eine Makroaufnahme auch aus 1 Zentimeter Abstand auszuleuchten - da ist kein Blitz nötig. Die bemängelte Randunschärfe ist für eine Makroaufnahme ebenfalls vollkommen normal, gerade in einer extremen Makrostellung, wie dem Lupenmodus, ist die Schärfenausdehung im Bild natürlich sehr gering. Das ist kein Mangel am Objektiv.
Die Randunschärfen in den übrigen Aufnahmen bewegen sich ebenfalls in einem für Kompaktkameras vollkommen vertretbarem Rahmen. Die Ixus i zoom ist eine schöne Kamera, habe selbst einige Zeit mit einer gearbeitet. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie ähnlich starke Vergrößerungen produzieren kann - 10cm Makro sind dann doch eine andere Welt.
Danke für deinen Beitrag und weiterhin viel Spaß auf der netzwelt...:wink2:
eos
Hallo liebe Tester,
ich habe da noch eine Frage zum Makromodus. In diversen Datenblättern der Sony T200 (u.a. auch dem von der Sony Hompage) wird beim Makromodus ein Mindestabstand von 8cm angegeben. Bei dem Vorgänger der T100 jedoch 1cm.
Ist es überhaupt möglich diese Makroaufnahme (1cm) mit der T200 zu machen? Gibt es einen Unterschie zwischen Makro- und Lupenmodus oder handelt es sich hierbei um verschiedene Bezeichnungen für ein und dieselbe Kameraeinstellung?
Wäre für eine Antwort sehr dankbar. ;)
Lieben Gruß!
Hallo dasgesundeplus,
genau richtig erkannt: Die Sony T200 besitzt zwei Makroeinstellungen. Der normale Makromodus (8cm) und der Lupenmodus (1cm). Das Beispielbild im Test (10Euro-Schein) ist aus eben diesem einen Zentimeter Abstand entstanden...
Frage beantwortet? :)
Viel Spaß auf der netzwelt, Grüße
eos
Vielen Dank eos, Frage beantwortet! :D
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