3D-Maus im Test
Flugsteuerung für Google Earth: SpaceNavigator
Patrick Woods
So viel Beweglichkeit klingt nach aufwändiger und anfälliger Mechanik. Dem ist nicht so, für die knapp 60 Euro gibt es neben dem wertigen Gehäuse auch eine verschleißfreie Sensorik: Der SpaceNavigator tastet die Bewegungen über einen optischen Sensor ab, einfache Federn bringen ihn zurück in die Grundstellung. Bringen wir das exotische Eingabegerät, das ein wenig wie ein edler Buzzer einer Gameshow aussieht, in die Praxis.
Der Inhalt des kleinen Kartons ist übersichtlich: Neben dem Gerät an sich gibt es eine Software-CD-ROM und ein schlichtes Booklet. Letzteres ist nicht besonders ausführlich, es gibt lediglich eine Illustration, wie der USB-Stecker eingestöpselt wird und ein paar Screenshots vom Installationsprogramm. Ausbaufähig.
Die CD-ROM selbst kommt kaum zum Einsatz, denn der Installer meldet gleich zu Beginn, dass eine neuere Version des Treibers auf der Homepage der Herstellers geladen werden könne. Die Software selbst ist unkompliziert und besteht im Wesentlichen aus dem Treiber, einigen Plugins für die verschiedenen Programme und einer Konfigurationssoftware. Hier kann man die Empfindlichkeit der einzelnen Achsen justieren, diese umkehren oder gleich ganz deaktivieren.

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Nett: Der Bildbetrachter
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Die Liste der Programme, die mit dem SpaceNavigator zusammen arbeiten ist lang. Über 100 verschiedene sind es laut dem Hersteller insgesamt. Erfreulich: Es gibt nicht nur Treiber für Windows, sondern auch für OS X und Linux. Allerdings ist die Liste der kompatiblen Programme deutlich kürzer, was aber in erster Linie den Programmen zuzuschreiben ist, da es die meisten 3D-Modellierer ohnehin nur für Windows gibt.
Unterstützt werden das genannte Google Earth und NASA World Wind, Adobe Photoshop, Blender 3D, Google SketchUp sowie Dutzende weitere CAD- und Bildbearbeitungsprogramme. In der Software von 3DConnexion ist auch ein eigener Bildbetrachter enthalten, bei dem mit Hilfe des SpaceNavigators gescrollt und gezoomt wird. Die Hauptaufgabe der Spacemouse dürfte bei den meisten Anwendern jedoch das schwerelose Fliegen durch die Welt von Google Earth sein. Wir probieren es aus:

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Mit Google Earth im Anflug auf Hamburg
(Klick vergrößert.)
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