Eine notwendige und zeitgemäße technische Weiterentwicklung
ARD Mediathek: Internet-Filmarchiv geht online
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Was passiert eigentlich alles mit den GEZ-Gebühren? Zum Beispiel der Ausbau des Online-Auftritts der öffentlich-rechtlichen Sender. Nach einer Entscheidung des SWR-Rundfunkrats steht nun einer neuen Online-Plattform der ARD nichts mehr im Weg. In der "Mediathek" will der Sender zusammen mit seinen Rundfunkpartnern Video- und Audioinhalte anbieten.
Bereits auf der diesjährigen IFA konnte man einen ersten Blick auf die Online-Datenbank erhaschen. Die finale Version der Mediathek soll Anwendern einen einfachen und übersichtlichen Zugriff auf zahlreiche Fernseh- und Radiosendungen ermöglichen.
Dabei setzt die ARD auf selbst produzierte Inhalte und bietet diese zusammen mit den Beiträgen der Landesrundfunkanstalten an. Über das Online-Portal sollen daher auch Sendungen bereit stehen, die nur in den dritten Programmen laufen. Das Angebot will sämtliche Sparten bedienen und umfasst neben Politmagazinen beispielsweise auch Kindersendungen oder Daily Soaps. Eine integrierte Suchfunktion ermöglicht es den Nutzern, nach eigenen Vorgaben zu recherchieren.
Komplettes TV- und Radio-Programm als Webstream
Alle Inhalte stehen primär als Livestream oder auf Abruf zur Verfügung. Ein integrierter Programmkalender zeigt zudem an, ob zu einer Sendung nur Videos vorliegen oder auch Podcasts geplant sind. Videos will die ARD im Flash- oder WMV-Format anbieten und mit einer Bitrate um die 500 KBit/s senden. Nur in Ausnahmefällen will man dabei auf das PAL-Format von 720 x 756 Pixeln zurückgreifen - geplant sind kleinere Auflösungen.

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Sendung verpasst? Hier besteht die Chance, sie noch einmal abzurufen.
Herunterladen können Anwender die Audio- und Videoinhalte allerdings nicht, sie verbleiben weiterhin auf den Servern der Landesrundfunkanstalten. Einen Vorgeschmack auf künftige Audioinhalte der Mediathek liefert das RadioNet. Unter der Adresse, die Sie unter diesem Artikel in der Linkbox finden, lassen sich sämtliche regionalen Hörfunksender der ARD als Livestream empfangen.
Bei den Rundfunkanstalten ist man mit der Entscheidung zufrieden. Kunden könnten nun sicher sein, dass sie Sendungen, für die sie bereits GEZ-Gebühren gezahlt haben, bald nutzen können, wann und wie sie wollen. Dabei sei es egal, ob das als Fernsehzuschauer oder Radiohörer oder am Computer geschieht. Einen konkreten Einführungstermin gibt es allerdings noch nicht.
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