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23.09.2007
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Hotspots im Ruhrgebiet und in Weimar geplant

Schritt für Schritt zum bundesweiten WLAN

Stefan Hagedorn

Schritt für Schritt zum bundesweiten WLAN

Der mobile Internetzugang über WLAN ist für viele Besitzer eines Mobiltelefons, PDAs oder Handhelds eine interessante Alternative zu den teuren Surf-Tarifen der Mobilfunknetzanbieter. Diese Idee haben sich nun auch mehrere Initiatoren von WLAN-Projekten zu Eigen gemacht und wollen innerhalb der kommenden vier Jahre im Ruhrgebiet den größten Hotspot Deutschlands entstehen lassen. "HotSpot Ruhr" arbeitet dabei mit der spanischen FON-Community zusammen.

Der Verein Pro Ruhrgebiet, die RUHR.2010 GmbH und die metropoleruhr GmbH wollen gemeinsam mit FON das ehrgeizige Projekt in die Tat umsetzen und zur Förderung insgesamt 1.000 "La Fonera"-Router der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung stellen. Nicht nur den Einwohnern, auch Touristen und Geschäftsreisenden soll der mobile Internet-Zugriff ermöglicht werden. Neben öffentlichen Einrichtungen soll das Surfvergnügen beispielsweise auch in der freien Natur möglich werden.

Der Startschuss fällt in Essen, sukzessive ist ein Ausbau auf die gesamte Region geplant. Die Macher haben ehrgeizige Ziele und wollen bis 2010 rund 20.000 Router unter die Bevölkerung gebracht haben. Dann wird die Region als Kulturhauptstadt Europas fungieren und Besucher aus aller Welt anlocken. Eine gute Möglichkeit, den Hotspot Ruhrgebiet zu präsentieren.

FON ist mit an Bord

Der "La Fonera"-Router, der kürzlich von einem verbesserten Nachfolgemodell abgelöst wurde, hat einen Wert von rund 40 Euro. Er kann zwei WLAN-Netze parallel betreiben: Ein Netz dient der Versorgung seines Besitzers, ein zweites ist für öffentliche Nutzer vorgesehen. Auf den Schutz der persönlichen Daten wird höchste Priorität gelegt. Alle FON-Mitglieder, die selbst ein WLAN-Netz für andere Teilnehmer anbieten, können weltweit auf sämtliche Hotspots kostenlos zugreifen. Ansonsten fällt eine Pauschale in Höhe von drei Euro pro Tag an.

Hotspot-Pate

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Ein Netz dient der Versorgung des Besitzers, ein zweites ist für öffentliche Nutzer vorgesehen. (Bild-Quelle: Cuculus GmbH)

Ganz Weimar ein Hotspot

Seit Ende Juli wird ein ähnliches Projekt mit Modellcharakter im thüringischen Weimar realisiert. Hinter dem Projekt "DRIN" steht ein Konsortium, das in den kommenden Monaten bis zu 70 öffentliche WLAN-Zugänge im Standzentrum von Weimar einrichten will. An den Bedienkomfort für den Nutzer wird auch schon bei der Einstellung gedacht. Die Konfiguration des Handys kann beispielsweise über eine SMS-Nachricht angefordert werden.

Um das eigens entwickelte Portal mit Leben zu füllen, können neben Gewerbetreibenden auch Privatpersonen ihren Beitrag zum Projekt beisteuern. Gefragt sind beispielsweise Videosequenzen oder auch Bildmaterial. Durch die Nutzung und Auswertung von Geodaten, wie man sie von Navigationsgeräten kennt, sollen unhandliche Stadtführer bald der Vergangenheit angehören. Informationen über Sehenswürdigkeiten werden je nach Wunsch des Nutzers an den Personenkreis geliefert, der sich im jeweiligen Umkreis aufhält.

Die maximale Downloadgeschwindigkeit soll bei sieben Megabit pro Sekunde (Mbit/s) liegen, im Durchschnitt rechnen die Macher mit einem Mbit/s. Generell wird Wert auf eine Gleichbehandlung der Surfer bei der Surfgeschwindigkeit gelegt. Die gesammelten Erfahrungen sollen beim Aufbau eines bundesweiten WLAN-Netzes einfließen.


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online24, am 07.11.2007 09:56

Hallo zusammen,

ich habe mich auch mal über bundesweites WLAN informiert und vorallem über das Projekt in Weimar (Weimar ist DRIN). Dazu gibt es jetzt auch ein interessantes Portal, dass genaue Infos zum Projekt gibt und wo man viel über Weimar selbst erfahren kann.

DRIN - Drahtloses Internet der Stadt Weimar

Ich finde die Seite sehr gelungen und die Chatfunktion unter den DRIN-Nutzern ist eine nette Idee. Auf der interaktiven Karte weiß man immer an welchem Hotspot man angemeldet ist und was es in der nahen Umgebung zu bieten gibt.

Die Anmeldung ist einfach und bisher bin ich auch immer ins Netz gekommen.

Der Ansatz auf dem das Ganze basiert scheint mir sehr interessant, vorallem weil die Sicherheit an erster Stelle steht - etwas das bei vielen WLAN-Netzen nicht gegeben ist.

Grüße


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