Vergleichstest von AV-Comparatives
Gesucht und gefunden: Der beste Virenscanner
Moritz Zielenkewitz
Sicherheitsprogramme auf dem Computer - jeder sollte sie haben, denn Privatsphäre, Finanzen und Hardware wollen geschützt werden. Das unabhängige Testlabor AV-Comparatives hat die 17 besten Virenscanner in einem Vergleichstest gegeneinander antreten lassen. In diesem Teil werden proaktiver Schutz, Geschwindigkeit und False Positives analysiert.
In die engere Auswahl für den Vergleichstest zu kommen, ist nicht einfach: Aufgrund der hohen Nachfrage und des mit einer Bewertung verbundenen Prestiges nehmen nur zuverlässige Virenscanner teil, die eine minimale Entdeckungsrate von 85 Prozent gegenüber Malware besitzen. 17 weltweit aufgestellte Programme konnten diese Hürde überspringen und erklärten sich bereit, an den Tests teilzunehmen.
Andreas Clementi von AV-Comparatives nahm für die Untersuchung alle Versionen vom 5. August und fror sie für den zweiteiligen Vergleichstest ein, um einen Status Quo zu erzeugen. Im aktuellen Teil des Tests wurde auf die Scangeschwindigkeit, proaktiven Schutz und False Positives eingegangen. Bereits im August wurden die 17 Scanner auf ihre Erfolgsquote bei der allgemeinen Erkennung getestet, die Ergebnisse dieses ersten Teils finden Sie am Ende des Artikels.
Zweiter Teil: Proaktiver Scan und False Positives
Der zweite Testteil stand ganz im Zeichen der proaktiven Erkennung: Virenscanner sollten Malware erkennen, ohne Virensignaturen verwenden zu können. Auf diese Weise kann das kritische Zeitfenster vom Bekanntwerden eines Schädlings bis zum Bereitstellen eines Updates abgedeckt werden. Besonders bei so genannten Zero-Day-Bedrohungen würde auch der beste rein signaturbasierte Scanner bis zu einer Stunde wirkungslos sein.
Da die Programmversionen der Scanner und damit auch die Virensignaturen für den proaktiven Test auf dem Stand des 5. August waren, wurden vom 5. bis 31. August insgesamt 25.036 Schädlinge gesammelt, die den Programmen noch nicht bekannt sein können; eine Überprüfung ist hier tatsächlich nur proaktiv möglich.
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Sehr seltsam finde ich folgendes:
F-Secure zB. benutzt extrem viele verschiedene Engines:
Zitat:
G DATA AntiVirusKit verwendet Kaspersky und Avast!,
eScan setzt auf eine eigene Engine inklusive Kaspersky,
F-Secure nutzt eine Kombination aus Orion, Kaspersky, Libra, Pegasus und anderen,
TrustPort setzt auf Norman, Bitdefender und AVG.
Unter anderem den Kaspersky!
Zitat:
1. TrustPort Antivirus Workstation * 1.4.2.428 99,64
2. Avira AntiVir Personal Edition Premium 7.04.00.57 99,45
3. G DATA AntiVirusKit (AVK) * 17.0.6353 99,31
4. Symantec Norton Anti-Virus 2007 14.0.3.3 98,80
5. Kaspersky Anti-Virus 7.0.0.125 98,46
6. AVG Anti-Malware 7.5.476 97,75
7. ESET NOD32 Anti-Virus 2.70.39 97,60
8. F-Secure Anti-Virus 2007 * 7.01.128 97,57
Steht aber in der "Rangliste" hinter Kaspersky :confused:
Wie kann sowas sein?
Man möchte meinen, daß mehr mehr hilft, aber offensichtlich verschlechtert es die Ausbeute :streffer:
Wer mehr Infos hat, mich würde es interessieren!
Grüße Grunzer
das liegt daran, dass KAV v7 eine neue Heuristik verwendet. GDATA, F-Secure und eScan verwenden die v6 engine von KAV und haben NICHT diese neue Heuristik von Kaspersky. Darum schneidet KAV nun besser ab als diese Produkte.
Alternative zu diesen Progrämmchen:
MacOS.
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