Viel Flash, wenig Kabel
IFA 2007: Die besten MP3-Player
MP3-Hardware
Größere Kapazitäten, kleinere Abmessungen: Die neuen MP3-Player auf der IFA können sich sehen lassen. 16 Gigabyte Speicher markieren die derzeitige Speerspitze bei den Flash-Playern. So taugen mittlerweile auch die kleinsten Gehäuse für die komplette Musiksammlung. Und auch bei den "großen" Portable Media Playern rührt sich etwas: Neben besseren und meist berührungsempfindlichen Displays machen Bluetooth und WLAN lästige Kabel überflüssig.
Festplatten sind für mobile Jukeboxen nicht das Gelbe vom Ei. Wer seine kostbare Musiksammlung auf diesem Medium speichert und ständig in Hosentaschen und Rucksäcken mit sich herumträgt, muss mit einem im Vergleich zur Flash-Alternative höherem Gewicht, längeren Zugriffszeiten und einer höheren Fehleranfälligkeit leben. Auch immer mehr Notebooks wagen den Sprung weg von der Festplatte, hin zum wesentlich robusteren Flash-Speicher.
Inhalt
Auf der IFA wurden nun die ersten MP3-Player mit einer Kapazität von 16 Gigabyte vorgestellt. Oft verfügen sie zusätzlich noch über die Möglichkeit, die Maximalkapazität mit Hilfe von Speicherkarten weiter auszubauen. Selbst ausgewachsene Portable Media Player, die nicht nur Musik, sondern auch Filme auf extra großen Displays wiedergeben können, weisen dann nur einen eingebauten Speicher von gerade einmal zwei Gigabyte auf und setzen voll auf solch eine Eweiterungsmöglichkeit.
Archos etwa bietet mit dem 405 ein solches Gerät an. Serienmäßig schluckt der schicke Player gerade einmal zwei Gigabyte an Musik, Filmen und Daten. Mit einer optionalen SD-Speicherkarte aber kann der Speicher auf insgesamt bis zu 18 Gigabyte ausgebaut werden. Die fehlende Festplatte spiegelt sich zum Glück auch im empfohlenen Verkaufspreis von 169 Euro wider.
IFA 2007: MP3-Player Neuheiten
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Das schlanke Gehäuse mit einer Tiefe von nur 1,3 Zentimetern umrahmt einen 3,5 Zoll großen Bildschirm. Dies entspricht einer Bild-Diagonalen von 8,9 Zentimetern. Bei der Frage nach der Speicherkarte ist der Archos 405 nicht gerade wählerisch: Filme, Musik und Daten können per SDHC-, Mini-SD- oder Micro-SD-Karten eingelesen werden. SD-Karten kommen in vielen Digitalkameras zum Einsatz, sodass der Speicher optimal "zweitverwertet" werden kann.
Archos 105
Ebenfalls ohne Festplatte kommt die zweite Neuvorstellung aus. Im Gegensatz zum 405 kann der interne und zwei Gigabyte große Flashspeicher des 105 nicht durch Speicherkarten erweitert werden. Obwohl auch Video-Wiedergabe auf der Ausstattungsliste steht, spricht das kompakte Gehäuse mit einer Tiefe von sieben Millimetern eher den reinen Musikhörer an.
Dieser freut sich über ein kleines Farbdisplay mit einer Auflösung von 160 x 128 Pixeln sowie die Möglichkeit, aus drei verschiedenen Gehäusefarben wählen zu dürfen. Der Player ist ab sofort erhähltlich und kostet etwa 89 Euro.
Archos 605 WiFi
Zu klein? Dann lohnt sich ein Blick auf den Archos 605 WiFi. Der Namenszusatz verrät es bereits: Dieses Modell kann kabellos auf das weltweite Netz sowie auf ein eigenens Portal des Herstellers zugreifen, Medien streamen und aufzeichnen. Bei der Speicherfrage ist zwischen einem vier Gigabyte großen Flash-Speicher und 160 Gigabyte Festplattenkapazität nahezu alles möglich.
Der Preis orientiert sich natürlich an der Speichergröße und beginnt bei 230 Euro, die 30-Gigabyte-Variante schlägt mit 300 Euro, eine 80-Gigabyte-Version mit 350 Euro und das Top-Modell inklusive einer 160-Gigabyte-Festplatte mit 400 Euro zu Buche. Alle Modelle werden über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert und lassen sich durch eine optionale Dockingstation aufrüsten.
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