Üppig ausgestattetes Top-Smartphone
Pole-Position: Sony Ericsson P1 im Test
Handy
Ein Druck auf einer der seitlichen Tasten öffnet die Kamera. Erst nach etwa vier Sekunden öffnet sich das Menü und einen weiteren Moment später ist die 3,2-Megapixel-Linse einsatzbereit. Völlig ungeschützt ist dieses empfindliche Bauteil sämtlichen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Daher sollte der prüfende Blick des Fotografen zunächst auf die Linse selbst und erst danach auf das Motiv gehen.
Dieses fängt die Kamera dank Autofokus zufriedenstellend ein, für Schnappschüsse reicht die gebotene Qualtität aus. In dunklen Räumen helfen zwei LED das Motiv besser auszuleuchten und im Menü findet der fortgeschrittene Nutzer jede Menge Hilfsmittel für ein besseres Resultat. So stehen neben einem manuellen Weißabgleich, einem Makro-Modus und der Wahl der Auflösung auch zahlreiche Effekte bereit.
Auch Bewegtbilder in Form von Video-Clips mit einer maximalen Auflösung von 320 x 240 Pixeln landen auf dem internen Speicher oder der eingelegten Speicherkarte. Eine Micro-Memory-Stick-Karte mit einer Kapazität von 512 Megabyte gehört zum Lieferumfang, ebenso wie die nicht nur für den Bilderabgleich praktische Dockingstation.
Der Wurf ist gelungen - mit dem P1 stellt Sony Ericsson eine gesunde Mischung aus PDA und Multimedia-Maschine auf die Beine. Eigensinnig waren die Geräte des Herstellers schon immer. Im Falle P1 ist das auch gut so. Zwar erfordert die Kombination aus Wipp-Tasten, berührungsempfindlichen Bildschirm und Drehrad eine gewisse Eingewöhnungszeit. Dann aber lässt es sich sehr zügig arbeiten, surfen und unterhalten.
Dies allerdings nur so lange der Prozessor keinen Strich durch die Rechnung macht. Manche Anwendungen genehmigten sich im Test nervige Wartezeiten, etwa die integrierte Digitalkamera. Unterm Strich ist das Sony Ericsson P1 aber eine empfehlenswerte Alternative zu der in die Jahre gekommenen Kombination aus klassischem PDA und Mobiltelefon.
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