Üppig ausgestattetes Top-Smartphone
Pole-Position: Sony Ericsson P1 im Test
Handy
Dank Triband-GSM geht das Sony Ericsson gerne auch mit auf Geschäftsreisen und ist selbst in den Vereinigten Staaten von Amerika erreichbar. UMTS sorgt für flotten Datenverkehr bis zu einer Geschwindigkeit von 384 Kbit/s. Dies ist in jedem Falle ausreichend um den effizienten und gut steuerbaren Opera-Browser mit Inhalten zu füttern.
Es klingelt, und zwar polyphon, kräftig und auf Wunsch mit Vibration. Das Vibrieren könnte kräftiger sein. Im Stumm-Modus, vor allem in weiten Hosentaschen, geht der ein oder andere Anruf unter. Immerhin werden verpasste Nachrichten direkt auf dem Startbildschirm, fein säuberlich in Kategorien unterteilt, angezeigt. Praktisch: Entgangene Anrufe oder Kurznachrichten machen auch visuell durch einen leuchtenen, grünen Streifen an der Geräte-Unterseite auf sich aufmerksam.

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Trotz der vielen Funktionen bleiben die Abmessungen im Rahmen.
Etwas unverständlich für ein Gerät dieser Klasse ist das Fehlen von Profilen. Das Sony Ericsson P1 kann daher nicht an unterschiedliche Umgebungen angepasst werden. Dafür sind beide Gesprächspartner gut verständlich zu hören. Die Akkustik des Test-Handys überzeugt, auch der intern verbaute Lautsprecher lässt sich gut zum Freisprechen nutzen. Beträgt der Abstand zwischen Handy und Sprecher mehr als etwa 50 Zentimeter, gehen einzelne Silben und kurze Wörter aber verloren.
Per Datenkabel legen wir das Smartphone an die Kette zum Rechner. Leider verfügt auch dieses Gerät nicht über einen handelsüblichen Mini-USB-Anschluss, sodass das mitgelieferte, proprietäre Kabel herhalten muss. Unter Windows XP und Windows Vista wird es sofort und ohne zusätzliche Treiberinstallation als externes Laufwerk erkannt. Dies gilt sowohl für das Telefon selbst als auch für die eingelegte Speicherkarte. Daten wandern ohne zu murren, dafür recht träge per Drag-and-Drop vom Explorer zum Handy. Gleiches gilt für den Datenabgleich mittels Bluetooth.
"Quickoffice" nennt Sony Ericsson den Dreh und Angelpunkt für Office-Aufgaben. Im mobilen Büro lassen sich Word- und Excel-Dokumente bearbeiten; PDF- und Powerpoint-Dateien können nur betrachtet werden. Auch eine Aufgabenverwaltung und einen Kalender hält dieser Menüpunkt bereit.
Stoppuhr, Countdown, Taschenrechner, Dateimanager und Währungsumrechner finden sich unter "Extras". Unter dem Eintrag "Uhrzeit" versteckt sich der Wecker. Er versteckt sich mit gutem Grund, denn als vollwertiger Ersatz zu traditionellem Aufwachgerät taugt er nicht. Er funktioniert nur bei eingeschaltetem und funktionstüchtigem Handy. Wer über Nacht Strom sparen will, kann höchstens seiner inneren Uhr, nicht aber dem Sony Ericsson P1 trauen.
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