Üppig ausgestattetes Top-Smartphone
Pole-Position: Sony Ericsson P1 im Test
Michael Knott
Das P1 ist Sony Ericssons aktuelles Top-Gerät unter den Smartphones und vereint scheinbar mühelos Office- und Multimedia-Funktionen. Ein berührungsempfindlicher Bildschirm, die ausgereifte Tastatur und ein Visitenkartenscanner stehen der 3,2-Megapixel-Kamera, MP3-Player und einem Spielepaket gegenüber. Ein Manager im Sportlerdress.
Unschwer zu erkennen - das P1 sieht gut, edel und wertig aus, wenngleich es mit Abmessungen von 106 x 57 x 18 Millimetern und einem Gewicht von 128 Gramm typische Smartphone-Maße annimmt. Trotzdem gleitet es ohne Widerstand in die Hosentasche. Angst vor Kratzern braucht man hierbei nicht zu haben. Im Alltagstest überstand der Neuling auch die direkte Nähe zum Schlüsselbund ohne bleibende Narben.
Inhalt
Keine auffallenden Lücken in der Ausstattungsliste des Sony Ericsson P1. Mit UMTS, WLAN, Bluetooth, Triband, Speicher-Erweiterung mittels M2-Karten, einer zweiten Kameralinse zur Videotelefonie sowie einem umfangreichen Software-Paket bleiben kaum Wünsche offen.

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Kaum Lücken in der Ausstattungsliste: Sony Ericsson P1
Das Display kann durch eine scharfe Darstellung der Inhalte überzeugen. Es bietet eine Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten und reagiert auf Berührungen mit dem Finger oder Bedienstift. Da die Oberfläche nicht entspiegelt ist, leidet die Ablesbarkeit bei direkter Sonnenlichteinstrahlung. Im Normalfall lassen sich alle Inhalte aber problemlos erkennen.
Hier zeigen sich die Smartphone-Wurzeln am kräftigsten: Beim Anlegen eines neuen Kontaktes können bei Bedarf bis zu 13 Felder mit Zusatzinformationen ausgefüllt werden, weitere lassen sich nachträglich anlegen. Kontakten kann ein Foto, der eigene Klingelton oder ein Sprachbefehl zugewiesen werden. Auch das Anlegen von Gruppen wird vom P1 unterstützt.
Besonders einfach wird das Erfassen neuer Adressen durch den integrierten Visitenkartenscanner, welcher im Test treffsichere Ergebnisse erziehlen konnte. Einfach das entsprechende Programm aus dem Hauptmenü aufrufen, den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen und die wichtigsten Adressfelder werden automatisch ausgefüllt. Dies funktioniert allerdings nur, wenn es sich um den klassischen Visitenkarten-Typ handelt. Stark verspielte Exemplare führen zu unbrauchbaren Ergebnissen.
Sony Ericsson P1i
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