Wasserdicht, hochauflösend oder stylisch?
IFA 2007: Die neusten Camcorder-Modelle
DVD-Hardware und Medien
Wenn die IFA am 31. August ihre Pforten öffnet, werden über 1.000 Aussteller ihre neuesten und spektakulärsten Produkte den über 6.500 Journalisten und weit über 200.000 erwarteten Besuchern präsentieren. Dazu zählen auch neue Videokameras. Hersteller wie Sony, Samsung und Panasonic haben zahlreiche neue Modelle im Gepäck.
Inhalt
- Magnetisierend: Festplattencamcorder
- Runde Sache: DVD-Camcorder
- Wandelbar: Hybrid-Camcorder
- À la carte: Kartencamcorder
- Trends
Der Markt der Camcorder gerät zunehmend in Bewegung. Die Richtung ist dabei allerdings unterschiedlich. Ein Trend zeichnet sich jedoch klar ab: Es wird hochauflösend, egal ob auf DVD, Speicherkarte oder Festplatte gespeichert wird. Netzwelt hat die neuen Modelle herausgesucht und zeigt die spektakulärsten Neuerscheinungen.
Magnetisierend: Festplattencamcorder
Camcorder mit einer eingebauten Festplatte sind die Datenfresser der Videokameras. Kein anderes Speichermedium bietet mehr Platz für ausgiebige Drehtage im Urlaub oder zu Hause.
Hochauflösendes Video benötigt viel Platz, um den vorhandenen Speicher nicht allzu schnell zu überfluten. Mit einer 40 Gigabyte großen Festplatte und dem effizienten AVCHD-Format bietet Canons Neuerscheinung Platz für fünf bis 15 Stunden HD-Heimkino. Um das Bild verlustfrei wiedergeben zu können, steht ein HDMI-Anschluss bereit. Die Datenübertragung zum PC übernimmt eine USB 2.0-Schnittstelle.

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40 Gigabyte Platz für Full-HD: der Canon HG10
Die maximale Auflösung des Camcorders liegt bei 1080i, also 1.920 x 1.080 Pixeln mit Zeilensprungverfahren. Die eingebaute Videoleuchte, der Zubehörschuh und die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer lassen einen Hauch Profigefühl aufkommen. Der Canon HG10 steht ab Oktober in den Läden und kostet 1.399 Euro.
Sony spendiert seiner neusten HD-Handycam satte 100 Gigabyte Freiraum für Videoaufnahmen. Damit können laut Sony 38 Stunden HD-Video gespeichert werden. Zur Komprimierung der Daten verwendet Sony ebenfalls das AVCHD-Format. Der Ton wird im Dolby-Digital-Format eingefangen. Die Besonderheit hier: Sechs einzelne Mikrofone ergeben Ton in 5.1-Anordnung.

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Schluckspecht mit 100-GB-Festplatte: Mehr Platz bietet keiner.
Die maximale Auflösung ist hier ebenfalls 1080i. Das Videomaterial kann auch auf einer Playstation 3 abgespielt werden. Sony verspricht, dass der Camcorder dank ausgeklügelter Bildelektronik das gleiche Sehempfinden habe wie das menschliche Auge. Die Videokamera mit Carl-Zeiss-Objektiv und HDMI-Anschluss kostet laut Preisliste 1.699 Euro.
Der Vorratsspeicher der HD3 bildet die goldene Mitte zwischen Sonys und Canons Topmodellen. Mit einer 60-Gigabyte-Festplatte finden bis zu sieben Stunden bewegte Bilder im Camcorder Platz. Die maximale Auflösung beträgt hier 1.440 x 1.080 Bildpunkte. Die Optik mit zehnfachem Zoom stammt von Minolta. Klassenüblich leitet ein HDMI-Anschluss die Bild- und Tonsignale an Flachbildfernseher und Co. weiter. Besonderheit ist die FireWire-Buchse für schnelle Datenübertragung.

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HDV statt AVCHD: JVC setzt auf MPEG-2
Im Gegensatz zur Konkurrenz kommt bei der JVC GZ-HD3 das HDV-Format zum Einsatz, das auf MPEG-2 basiert. Ein Steckplatz für SD-Karten kann nicht nur Fotos, sondern auch Videos in geringerer Auflösung verewigen. Eine LED-Leuchte hilft bei schwachem Licht aus. Das Gerät kommt im Oktober auf den deutschen Markt. Die US-Preise liegen bei 1.300 Dollar.
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