Galaktisch grenzenlose Weltraumsimulation
Freeware der Woche: Weltall-Surfing mit Celestia
Moritz Zielenkewitz
Die Erde von oben herab oder sogar mittendrin zu betrachten, ist seit Google Earth oder Microsofts Virtual Earth 3D zum Volkssport geworden. Abseits dieser ausgetretenen Pfade ist es aber auch möglich, durch das Weltall zu surfen. Planeten, Sterne, Raumstationen - bei Celestia sind die zwar etliche Lichtjahre, aber nur wenige Klicks entfernt.
Inhalt
- Offene Galaxien mit OpenGL
- Steuerung: Galaktischer Ego-Shooter
- Weltallwunder: Besichtigung erwünscht
- Unendliche Weiten: Addons für Celestia
Um Celestia ohne allzu viel Ruckelei benutzen zu können, sollte eine OpenGL-fähige Grafikkarte im Computer verbaut sein. Davon abgesehen zeigt sich die Freeware allerdings ziemlich tolerant: Die Sternenschau funktioniert unter Windows, Mac OS X und Linux gleichermaßen, auch die Systembelastung ist mit zwölf Megabyte Arbeitsspeicher akzeptabel.

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Umringter Planet: Celestia besucht auch den Saturn.
Nach der Installation startet Celestia und eröffnet beinahe unendliche Weiten: Geschätzte 100.000 Sterne und Planeten befinden sich in der Datenbank, der Benutzer kann dabei fernab von Gravitation und Sauerstoffmangel durch das Weltall fliegen. Über Navigation können bestimmte Orte auch ohne lange interstellare Anreise besucht werden.
Besonders sehenswerte Stellen können per Boomark mit einer Art Weltall-Lesezeichen versehen werden, um schnell wiedergefunden zu werden. Zudem kann der Galaxienfreund direkt aus Celestia heraus kurze Videos im AVI-Format auszeichnen oder Screenshots machen.
Steuerung: Galaktischer Ego-Shooter
Zwar fehlt die Waffe, davon abgesehen lässt sich Celestia von der Bedienung mit einem Shooter aus der Ich-Perspektive vergleichen: Während die Maus die Blickrichtung bestimmt, dreht sich der virutlle Betrachter über die Pfeiltasten um die vertikale oder horizontale Achse. Mit gedrückter Shift-Taste wird daraus das "Strafing", bei dem nur eine Verschiebung in die jeweilige Richtung stattfindet.
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