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22.08.2007
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Umwandeln, Kodieren, in ein neues Format bringen

Basiswissen: Videos konvertieren

DivX/DVD-Software

Super

Der großspurige Name der Software kommt nicht von ungefähr. Das Programm beherrscht zahlreiche Formate und vereint diese unter einer benutzerfreundlichen Oberfläche. Der Nutzer wählt den gewünschten Container - die Software zeigt die möglichen Formate. So werden Fehler beim Umwandeln schon im Ansatz verhindert.



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Super ist auch für Einsteiger nicht schwer zu bedienen.
(Klick vergrößert.)

Die Möglichkeiten sind hier nicht so umfassend wie bei MediaCoder, im Gegenzug ist die Bedienung im gleichen Maße einfacher. Pferdefuß bei Super: Es gibt keinen 2-Pass-Modus, sodass Filme immer in einem Rutsch ohne vorherige Analyse umgewandelt werden. Dies verschenkt besonders bei Videos mit viel Bewegung sehr viel Qualität. Auch zu Super gibt es eine Anleitung auf netzwelt.

Download: Super

Dr. DivX

Dr. DivX leistet erste Hilfe bei der Erstellung von Videos im DivX-Format. Das Programm stellt eine grafische Oberfläche zur Verfügung, um den kostenlosen DivX-Codec zum Umwandeln von Filmen zu benutzen. Damit ist es ein Leichtes, beispielsweise den DivX-kompatiblen DVD-Player zu füttern.

Screenshot Dr. DivX

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Dr. DivX ist eine einfache Oberfläche für den DivX-Codec.
(Klick vergrößert.)

Dr. DivX ist Open-Source und wird ständig weiter entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem kostenpflichtigen "Pro"-Codec von DivX gibt es weitere Möglichkeiten an den Kodiereinstellungen zu schrauben. Doch auch mit dem Gratis-Codec können Einsteiger ohne viel Aufwand Videos in guter Qualität erzeugen. Eine Beschreibung der Umwandlung mit Dr. DivX finden sie hier auf netzwelt.

Download: Dr. DivX

Zusammenfassung

Die Welt der Video-Enkodierer muss nicht so verwirrend sein, wie sie zunächst erscheinen mag. Mit Formaten wie H.264 oder DivX lassen sich einfach sehenswerte Resultate erzeugen. Wenn die Datenrate ausreicht und die Qualitätseinstellungen hochgeschraubt sind, produzieren sämtliche der modernen Codecs hervorragende Ergebnisse.

Entscheidend ist oft das Ausgangsmaterial. Je schärfer und bewegter die Ausgangsfilme sind, desto höher sind die Anforderungen an die spätere Datenrate. Doch das Umwandeln lohnt sich in den meisten Fällen: Aus einer DVD mit fünf bis acht Gigabyte kann eine Datei mit gerade einmal 1,5 Gigabyte entstehen - und das bei vergleichbarer Qualität. DVB-T-Aufnahmen können ebenfalls um bis zu 50 Prozent geschrumpft werden. Umwandeln lohnt sich also besonders bei "verschwenderischen" Formaten wie MPEG-2. Filme, die bereits in einem MPEG-4-Format vorliegen, können kaum ohne deutliche Qualitätsverluste weiter verkleinert werden.


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