Der Rekorder als Medienzentrum
IFA 2007: HDD-Rekorder von Pioneer mit Mediacenter-Qualitäten
DVD-Hardware und Medien
Reine DVD-Rekorder gehören längst zum alten Eisen. Moderne Geräte verbinden die Vorteile von DVD- und Festplattenrekordern und avancieren zudem zu einer Art Mediacenter. Sie verwalten Fernsehaufnahmen, spielen DVDs und andere Medien ab und erlauben zudem das praktische Timeshifting. Pioneer zeigt den neuen DVR-LX60 auf der IFA in Berlin. Mit einer 250 Gigabyte fassenden Festplatte, HDMI und einem 1080p-Upscaler soll der Rekorder für die Zukunft gewappnet sein.
Die neue Generation der digitalen Rekorder soll mehr sein als nur der Nachfolger des Videorekorders. Der DVR-LX60 soll das multimediale Zentrum des Wohnzimmers sein. Er nimmt nicht nur auf, sondern kann auch Musik abspielen und Fotos anzeigen. Mit dem 1080p-Scaler vergrößert das Gerät Videomaterial und kann es über HMDI an einen hochauflösenden Flachbildfernseher schicken.

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Moderne HDD-Rekorder empfehlen sich als Mediacenter.
Pioneers neuer Rekorder kann MP3- und WMA-Dateien abspielen sowie auf die interne Festplatte kopieren. Als DivX komprimierte Filme stellen ebenfalls kein Hindernis dar. Der Hersteller verspricht bis zu 711 Stunden Aufnahmekapazität. Dies allerdings in der niedrigsten Qualitätseinstellung. Praktisch: Bei schwarzem Bildinhalt setzt das Gerät automatisch ein neues Kapitel. So kann direkt zu Szenenübergängen oder dem Ende der Webrung gesprungen werden.
Der digitale Wohnzimmergehilfe zeigt sich anschlussfreudig: Als Eingänge stehen USB, FireWire für den Camcorder sowie Composite, S-Video und Scart zur Auswahl. Die Bildausgabe ist ebenso vielseitig. Zusätzlich steht noch das digitale HDMI in der neuesten Version 1.3 zur Verfügung. Pioneer verspricht, dass der Rekorder sämtliche DVD-Medien verarbeiten könne. Dazu zählen DualLayer-Medien oder DVD-RAM.
Neben dem DVR-LX60 mit analogem Empfangsteil gibt es den DVR-LX60D mit zusätzlichem DVB-T-Tuner. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 699 Euro für das Standardmodell und 799 Euro mit DVB-T. Sparfüchse könnte der ebenfalls neue kleinere Bruder interessieren: Der DVR-550H-S kostet laut Hersteller nur 479 Euro und lässt neben der mit 160 Gigabyte deutlich kleineren Festplatte lediglich den USB-Eingang vermissen. Die Geräte sind ab sofort erhältlich.
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