Funkmaus mit angeblich kleinstem USB-Empfänger
Logitech VX Nano im Test: Kleinvieh macht keinen Mist
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Vorsicht, dieser Artikel enthält Kleinteile. Angeblich sogar den kleinsten USB-Funkempfänger der Welt. Meint zumindest Logitech. Eine durchaus glaubwürdige Aussage, denn schon der dazugehörige USB-Stecker ist fast drei Mal so groß. Begleitet und bei Bedarf sogar geschluckt wird der Winzling von der schnurlosen Notebook-Maus namens VX Nano: ein flinkes Steuergerät mit Lasersensor und einem Edelstahl-Rädchen mit zwei Gängen.
Interessant ist an der kompakten Maus vor allem das, was man auf den ersten Blick nicht erkennt. Zunächst sieht der silberne Drehschalter bloß aus wie ein besonders edle Variante eines gewöhnlichen Mausrads. Zumindest teilweise richtig, bis auf einen kleinen Unterschied. Nach dem Drücken wechselt es von zuvor präziser Rasterung in den Freilauf-Modus und dreht sich je nach Schwung gleich mehrere Sekunden wie von selbst. Das obere oder untere Ende ellenlanger Listen ist damit im Handumdrehen erreicht.
Inhalt
Schön schlicht
Handhabung
Funktions-Fanatiker
Fazit
Alle Daten auf einen Blick
Batterien braucht jede kabellose Maus, sofern sie nicht mit Solarenergie arbeitet oder ihren Strom per Induktions-Mousepad bezieht. Im Batteriefach auf der Unterseite gibt es allerdings noch mehr zu sehen. Ein Schieber lässt die Abdeckung aufspringen und offenbart einen kleinen, orange-roten Knopf. Dieser fördert den unscheinbaren USB-Empfänger zu Tage, der zum Transportieren einfach im Bauch der Maus verschwindet. Um Energie zu sparen, wird die Stromzufuhr nach dem Einstecken automatisch gestoppt.
Alternativ kann die VX Nano auch über einen schmalen Schalter aus- und eingeschaltet werden. Im letzteren Fall signalisieren zwei gelbe LED oben und unten Betriebsbereitschaft. Wer aus berechtigtem Anlass befürchtet, dass ein Kleinkind oder Haustier den Mikro-Empfänger versehentlich verschluckt, kann ihn auch in der mitgelieferten "Dockingstation" unterbringen. Mehr dem Schutz der Maus dient das ebenfalls beigelegte, schwarze Etui mit einem orangefarbenen Fähnchen.

![]()
![]()
Ein kleinerer USB-Empfänger dürfte
momentan schwer zu finden sein.
Statt optische Experimente einzugehen, verpasst Logitech der VX Nano einfach das edel anmutende Design der MX Revolution und VX Revolution. Keine schlechte Entscheidung, denn zusammen mit der erstklassigen Verarbeitung macht die VX Nano eine Menge her: die Oberschale in dunklem Anthrazit, schicke Details in hochglänzendem Schwarz und als Sahnehäubchen das silberne Stahlrädchen. Perforierte Seitenflächen aus Gummi sorgen für festen Halt.
Die zwei kleinen AAA-Batterien drücken das Gesamtgewicht auf gerade einmal 94 Gramm, was in etwa dem Wert einer aktuellen Gamer-Maus entspricht. Dennoch verspricht Logitech eine lange Laufzeit von bis zu sechs Monaten, selbst wenn der Ausschalter nicht genutzt werden sollte. Tatsächlich zeigt der Energiebalken nach einem Tag im Dauerbetrieb noch eine Lebenserwartung von 171 Tagen, was auf einen hohen Wahrheitsgehalt der Werksangabe hoffen lässt.
Logitech VX Nano im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Testbericht, Maus, Logitech, Hardware
-
Halb Maus, halb Klette: Logitech V550 Nano
Der neue Begleiter für Ihr Notebook -
Beleuchtet: Neue Tastaturen von Logitech
Beleuchtet, für Notebooks und mit langer Ausdauer -
Logitech MX 620 Cordless Laser Mouse im Test
Schnurlose Maus mit einem Jahr Laufzeit
Links zum Artikel
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
Logitech VX Nano im Test: Kleinvieh macht keinen Mist
Was sagen Sie dazu?
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben



