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09.08.2007
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Ein Chip, zwei Möglichkeiten

Günstige Spielgrafik: Ati Radeon HD 2600 XT im Test

Grafikkarten

Performance

Wie sich herausstellt, nützt der teurere GDDR4-Speicher in erster Linie dem Ego. Zwar arbeitet der Ati Radeon HD 2600 XT damit in allen Testläufen schneller, in der Praxis mit "Prey" und "Half-Life 2" bedeutet dies aber lediglich ein paar Bilder mehr pro Sekunde, welche den Preisunterschied in keinster Weise rechtfertigen. Das beste Gegenangebot zur Nvidia-Produktpalette bietet der Radeon HD 2600 XT mit GDDR3-RAM. Im Schnitt ist der Ati-Chip etwas günstiger als der GeForce 8600 GT, aber auch etwas langsamer.

Gegen Nvidias GeForce 8600 GTS ist in der DirectX-10-Mittelklasse jedoch kein Kraut gewachsen - zumindest nicht auf dem Boden von Ati. Für einen zwar deutlichen, aber immer noch bezahlbaren Preisunterschied lässt er die GDDR4-Variante des Radeon HD 2600 XT vor allem in der Spiele-Praxis weit hinter sich. Interessanterweise liegt Ati bei einer Teilwertung des synthetischen Benchmarks 3DMark06 jedoch stets vorne. So deutet der höhere "HDR/SM3.0 Score" auf mehr Performance bei aktuelleren Games hin, welche diese Funktion auch ausnutzen.

Ati Radeon HD 2600 XT mit GDDR3 und GDDR4 im Test

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Die Vorteile des GDDR4-Speichers sind begrenzt.

Das reicht zwar nicht für einen Sieg bei "Prey" und "Half-Life 2", möglicherweise aber bei anderen Titeln. Angesichts der enormen Übertaktungsreserven der Nvidia-Modelle sieht Ati schlichtweg alt aus, den dort ist das Potenzial erheblich stärker begrenzt. Allerdings sollten Overclocker genau wissen, was sie tun, bevor sie die Frequenz des Grafikprozessors um 100 Megahertz oder mehr hochschrauben.

Übertaktungspotenzial

Temperatur und Übertaktung
Ati Radeon HD 2600 XT GDDR4 Nvidia GeForce 8600 GTS Ati Radeon HD 2600 XT GDDR3 Nvidia GeForce 8600 GT
GPU-Temperatur
Leerlauf 39 °C 45 °C 26 °C 54 °C (passiv)
Volllast 67 °C 45 °C 53 °C 91 °C (passiv)
Takt Standard
GPU 800 MHz 675 MHz 800 MHz 600 MHz
Speicher 2.200 MHz 2.000 MHz 1.400 MHz 1.440 MHz
3DMark06 4962 3DMarks 5652 3DMarks 4533 3DMarks 4556 3DMarks
SM2.0 Score 1672 2400 1556 1875
HDR/SM3.0 Score 2158 2076 1976 1622
Takt Overclocking
GPU 850 MHz 775 MHz 850 MHz 740 MHz
Speicher 2.350 MHz 2.000 MHz (Standard) 1.600 MHz 1.440 MHz (Standard)
3DMark06 5179 3DMarks 6090 3DMarks 4889 3DMarks 5023 3DMarks
SM2.0 Score 1773 2634 1705 2105
HDR/SM3.0 Score 2284 2252 2157 1801

Fazit

Ati hat lange gebraucht, um nach Nvidia in die DirectX-10-Mittelklasse einzusteigen - und mit dem Radeon HD 2600 XT ein durchaus konkurrenzfähiges Produkt abgeliefert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich sehen lassen, solange man zur günstigeren GDDR3-Variante greift. Unserer Meinung nach rentiert sich der Kauf einer teureren GDDR4-Karte kaum, zumal es für einen vertretbaren Aufpreis schon eine deutlich schnellere GeForce 8600 GTS-Platine gibt. Doch egal ob GDDR3 oder GDDR4, Geräuschpegel und Stromverbrauch sind in jedem Fall angenehm niedrig.

Award: Radeon HD 2600 XT im Test

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