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09.08.2007
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Fotos betrachten, diskutieren und an andere versenden

Bildertausch leicht gemacht: Hello von Google

Tobias Heinze

Bildertausch leicht gemacht: Hello von Google

Wer seine Fotos gerne mit anderen teilt, hat schon längst das Internet dafür entdeckt. Was bislang aber nur per E-Mail oder große Fotoportale möglich war, macht Hello von Google nun deutlich direkter. Fotos unmittelbar betrachten, tauschen, diskutieren und in voller Auflösung ganz einfach übermitteln, das ist Hello. Netzwelt hat die kostenlose Bildertausch-Software für Sie ausprobiert.

Zwei Freunde sitzen am Schreibtisch, der Computer ist eingeschaltet und sie betrachten gemeinsam die Fotos des letzten Urlaubs. Zu jedem Bild gibt es eine Kleinigkeit zu erzählen und das ein oder andere Beweisfoto sorgt für spaßige Unterhaltung. Auf den ersten Blick ist das alles nichts Besonderes, doch beide sitzen weit voneinander entfernt in ihren eigenen Zimmern und erleben die Fotos trotzdem zusammen über das Internet. Google Hello, eine Mischung aus Instant-Messenger und Dateitauschprogramm, macht das möglich.

Erste Schritte

Nach einer schnellen Registrierung eines neuen Benutzers kann die Installationsdatei direkt bei Google kostenlos heruntergeladen werden. Nur wenige Megabyte Festplattenplatz werden von Hello beansprucht, ebenso sparsam verfährt das Freeware-Programm auch im Betrieb bei der Speicherauslastung. Ist Hello erst einmal gestartet, müssen zunächst Freunde eingeladen werden, mit denen der Nutzer Fotos austauschen möchte.



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Bilder tauschen und direkt darüber reden, das ist Hello. Ein kleines Fenster in der Mitte der Programmoberfläche zeigt stets das Bild, das sich der Freund gerade anschaut. Rechts daneben kann fleißig diskutiert und angemerkt werden.
(Klick vergrößert.)

Das geht recht einfach über die im Programm integrierte Einladen-Funktion, bei der nur die E-Mail-Adresse des Empfängers benötigt wird und dieser selbsterklärend durch die Installation des Programms geführt wird. Nach wenigen Minuten ist der erste Freund in der Liste von Hello eingetragen und das Fotovergnügen kann losgehen, wenn beide das Programm gestartet haben. Ein kleiner grüner Punkt neben dem Namen des Freundes verrät, dass dieser online verfügbar ist.



Bild verkleinernBild vergrößern

Hello arbeitet natürlich Hand in Hand mit Picasa, der kostenlosen Bildverwaltungssoftware von Google und nutzt Picasas Hilfe bei der Bildauswahl. Wer beide Programme installiert hat, kann in Picasa Bilder direkt per Hello an Freunde weitergeben.

Auf der rechten Seite des Programmfensters ist ein Chat integriert, der die freie Kommunikation mit dem Gegenüber ermöglicht. Nun können beide Freunde Bilder auf ihren Computern auswählen und in Hello importieren. Dabei werden Miniaturen der jeweiligen Fotos sofort in den Tauschbereich geladen, die direkt zu sehen sind. Die Sichtbarkeit der Fotos beschränkt sich natürlich nur auf die zwei Chatteilnehmer, von außerhalb ist laut Google kein Eindringen in die traute Zweisamkeit möglich.


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