Starkes 17-Zoll-Notebook vom US-Computerriesen
Erfolgs-Nachfolger: Dell Inspiron 1720 im Test
Laptops
Außer beim günstigsten Einstiegsmodell für 899 Euro zählt die bereits eingangs erwähnte, im Display eingebaute Webcam mit zwei Megapixeln zur Serienausstattung - nebst zweier integrierter Mikrofone für die passende Tonaufzeichnung. Mit von der Partie sind auch ein nützlicher Speicherkartenleser sowie Schnittstellen für S-Video, FireWire und ExpressCard-Erweiterungen. Für Bluetooth muss der Käufer mindestens 17,85 Euro draufzahlen.
Videos fühlen sich auf der Hochglanz-Bildfläche sichtlich wohl - auch wenn die Farben ruhig etwas kräftiger sein könnten. Für mehr Spaß an der Film-Wiedergabe sorgt auch das verzeihende Verhalten gegenüber Artefakten, das grobe Klötzchenbildung mehr kaschiert als hervorhebt. Dazu liefern die Lautsprecher raumfüllenden, für Notebook-Verhältnisse relativ satten und klaren Stereo-Klang. Erst bei sehr hohem Pegel werden die Ohren durch krachende Nebengeräusche malträtiert.
Nach dem Druck auf den MediaDirect-Schalter benötigt das Inspiron 1720 etwa 15 Sekunden, um in den "Jukebox"-Modus zu gelangen. Das ist zwar nicht wenig, aber immer noch deutlich unterhalb der kompletten Windows-Startzeit. Neben den eher unterhaltsam orientierten Funktionen für Bilder, Musik, Filme und Video-DVDs steht noch eine "Instant Office"-Option für den Zugriff auf Kontakte und Präsentation bereit.

![]()
![]()
Sieht komisch aus, sorgt aber für lange
Laufzeit: der bezahlbare Hochleistungsakku.
Als spieltauglich erweist sich nicht bloß die verbaute Grafik, sondern auch das Display. Die Darstellung wirkt angenehm plastisch und leicht weichgezeichnet, außerdem ist selbst bei rasanten Ego-Shootern kaum ein Nachziehen feststellbar. Weiterhin werden Auflösungen unter 1.440 x 900 Pixeln immer noch ansehnlich angezeigt, besonders wenn das Breitbild-Format von 16:10 bestehen bleibt. Allerdings muss dann mit erhöhter Klötzchenbildung gerechnet werden, vor allem bei 4:3-Auflösungen.
In einer Disziplin macht dem Dell Inspiron 1720 so schnell kein anderes Notebook etwas vor - dem Leisetreten. Durch ein Gitter auf der Unterseite ist ein großer Lüfter erkennbar, der ohne kreischende Drehzahlorgien auskommt. So bleibt das Gerät im Normalbetrieb trotz der hohen Leistung nahezu unhörbar leise. Laut wird es selbst bei voller Belastung nicht, dann bleibt es bei einem absolut unaufdringlichen Hintergrundrauschen. Dabei weht ein warmes Lüftchen zur linken Seite hinaus und das Notebook heizt sich im hinteren Bereich der Unterseite recht stark auf, wovon die Hände beim Schreiben jedoch nichts mitbekommen.
Erfolgs-Nachfolger: Dell Inspiron 1720 im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Beim Blick auf die Stoppuhr staunen wir nicht schlecht: vier Stunden und fünf Minuten sind schon für ein Mittelklasse-Notebook ordentlich, aber für einen mächtigen 17-Zoll-Desktop-Ersatz geradezu enorm. Dies ist allerdings nur mit dem optionalen Hochleistungsakku möglich, der den Geldbeutel mit gerade einmal 35,70 Euro extra belastet. Angesichts des hohen Gewichts von gut vier Kilogramm eignet sich der klobige Kleinrechner aber kaum zum ständigen Herumtragen.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 | 5 weiter »
Mehr über: Testbericht, Notebook, Laptop, Dell, Hardware
-
Dell treibt's bunt: Die neuen Notebooks und PCs
Bunte Laptops und kompakte Alltagsrechner -
Inspiron 1525: Bunter Dell-Laptop mit Blu-ray
Notebook mit Blu-ray-Laufwerk für unter 1.000 Euro -
Volks-Notebook: Dell Inspiron 1520 im Test
Bunte Mittelklasse ab 779 Euro
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben



