Neue Anwendungsumgebung des Suchmaschinenbetreibers
Google Mashup Editor: Web 2.0 selbst gemacht
Patrick Woods
Google streckt seine Fühler immer weiter aus. Von der Suchmaschine zum E-Mailanbieter, Werbevermarkter bis hin zum Anbieter von webbasierten Programmen. Jetzt beteiligt sich Google auch bei der Webentwicklung. Mit dem Google Mashup Editor gibt es jetzt ein Tool, um in einer Webumgebung selbst Web 2.0-Mashups zu bauen.
Der Mashup Editor läuft im Browser und sieht aus wie ein beliebiger Editor. Eine Reihe integrierter Ajax-Tags vereinfacht dem Web 2.0-Programmierer ebenso das Leben wie die automatische Syntax-Markierung. Die Oberfläche des Editors ist in drei Reiter eingeteilt: den eigentlichen Editor, einen Feed-Browser und die Sandbox - die Vorschau.

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Der Mashup Editor läuft im Browser.
Mit dem Editor sollen die Nutzer laut Google die Möglichkeit haben, Feedinhalte abzugreifen und nach Belieben zu manipulieren. Das Programm versteht die Sprachen JavaScript, XML, HTML, CSS und die Google-eigenen GME-Tags. Beta-Testern zufolge ist das Programm eine sehr effektive und einfache Anwendungsumgebung für Leute, die mit Mashups arbeiten wollen.
Ist das Mashup fertig, reicht ein Klick und das Werk wird auf googlemashups.com hochgeladen. Momentan steckt der Google Mashup Editor noch in der Betaphase. Neugierige können sich bei Google auf die Warteliste setzen lassen und werden benachrichtigt, wenn Plätze frei werden. Ähnlich wie Google bietet auch Yahoo Pipes einen Online-Mashup-Generator an, dessen Bedienung allerdings mehr grafikbasiert als bei Google ist.
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