Kompaktes Komplettpaket für kühle Rechner
Innovatek: Wasserkühlung für Anfänger
Benjamin Schnitzler
Schön, wenn manche Dinge trotz immer komplexerer PC-Hardware auch einmal einfacher werden. Wie der Einbau einer Wasserkühlung beispielsweise, die nicht nur deutlich besser, sondern auch leiser kühlt als eine herkömmliche Lösung. Mit dem H2O-Komplettmodul bietet Innovatek ein hochwertiges Einsteiger-Set "made in Germany". Vom wassergekühlten Rechner trennen den Laien gerade einmal vier kleine Schrauben.
Im Grunde brachte Innovatek lediglich das zusammen, was ohnehin schon zusammen gehört: Prozessorkühler, Radiator, Lüfter, Ausgleichsbehälter und Pumpe. Besondere Klempner-Kenntnisse sind nicht erforderlich. In Höhe und Breite fällt das komplett einbaufertige System nicht größer aus als das Lüftergitter eines PC-Gehäuses, während die Länge unter der eines ausgewachsenen Mainboards bleibt.

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Die einbaufertige Wasserkühlung macht
es auch absoluten Laien einfach.
Als leiser und vibrationsarmer Antrieb für den Wasserkreislauf dient die bekannte HPPS+ 12V-Pumpe, die ihre Arbeit auch im Rundum-Lautlos-PC von netzwelt verrichtet. Im Gegensatz zu passiven Lösungen braucht der Radiator des Komplettpakets einen zusätzlichen, mitgelieferten 120-Millimeter-Lüfter, der zur effizienten Kühlung allerdings keine lauten Drehzahlorgien benötigt. Obwohl entsprechende Angaben fehlen, deuten die Produktbilder auf einen hochwertigen Ventilator aus dem Hause Papst hin.
Gute Bekannte aus einem früheren netzwelt-Test sind auch der kupferne CPU-Kühler "XX-Flow" sowie der Ausgleichsbehälter "AGB-O-Matic", welcher für den richtigen Pegelstand verantwortlich ist. Dank zwei universellen Haltesystemen eignet sich das H2O-Modul für sämtliche aktuellen AMD- und Intel-Prozessoren. Da die Pumpe über einen 12-Volt-Anschluss verfügt, startet die Wasserkühlung selbstständig mit dem PC und schaltet nach dem Herunterfahren wieder automatisch ab.
Innovatek: Wasserkühlung für Anfänger
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Zum Portemonnaie ist die voll ausgestattete Wasserkühlung allerdings weniger freundlich als zum weniger versierten Bastler - gut 250 Euro werden dafür fällig. Vorteil: Das System bietet deutlich höhere Reserven fürs Overclocking als eine gewöhnliche Luftkühlung. Alternativ wäre es bis zu einem normal getakteten Dual-Core-System möglich, mindestens einen kreischenden Mainboard-Lüfter zu ersetzen sowie eine Festplatte in den Kreislauf einzubinden.
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