Casios neue Digitalkamera will die Krone
Megapixel mal zwölf: Casio Exilim Z1200 im Test
Digitalkamera
Der interne Speicher ist mit gerade einmal 11,4 Megabyte eigentlich keiner Erwähnung wert. Bei einer Dateigröße von etwa fünf Megabyte pro Bild passen in der höchsten Qualitätsstufe kaum mehr als zwei Bilder in den Speicher. Zusätzliche Speicherkapazität bezieht die Kamera durch SD- oder SDHC-Speicherkarten, die bis vier Gigabyte Größe unterstützt werden. 2,8 Zoll, gut 7,1 Zentimeter, misst die Bildschirmdiagonale des rückseitigen TFTs, das mit 230.400 Bildpunkten angenehm hoch auflöst. Dazu verspricht Casio eine besonders helle Displaybeleuchtung, die auch bei grellem Sonnenschein ausreichend Lesbarkeit ermöglicht.
Ganz zu Beginn: Ein gute Nachricht für alle, die ein wenig ambitionierter fotografieren und sich eine Kompaktkamera mit reichlich manuellen Einstellmöglichkeiten wünschen. Casios-EX Z1200 bietet diese Optionen und begeistert mit Blenden- und Zeitautomatik und einem manuellem Modus mit voller Kontrolle. Wem das nicht wirklich etwas sagt, der kann trotzdem weiterlesen, denn die Exilim lässt sich auch in einer einfachen Automatik betreiben, die Fotografierversuche auch für totale Anfänger erfolgreich enden lässt.
Wie von Casio gewohnt finden sich auch jede Menge Bestshot-Programme auf der Ausstattungsliste. Diese zahlreichen Motivprogramme liefern Aufnahmeeinstellungen für viele verschiedene Situationen: Porträt-, Sport-, Landschafts-, Kerzenlicht-, Blumen- oder auch Kinderfotos nimmt die Z1200 mit einem dafür vorgesehenen Programm verbessert auf. Insgesamt erschlägt die Fülle von 34 einzelnen Programmen den ahnungslosen Einsteiger. Immerhin kann mit der Zoomtaste eine Zusatzinformation in jedes Programm geschaltet werden, die genau erklärt, was die Einstellung bewirkt und wie der größte Bilderfolg zu erzielen ist.
Die Panel-Ansicht ist für Nutzer sinnvoll, die gerne einmal eine Einstellung ändern. Sie erlaubt schnellsten Zugriff auf alle wichtigen Parameter.
Fortgeschrittene Nutzer freuen sich über verschiedene Autofokusmodi, darunter auch eine Schärfenachführung, die Objekte in Bewegung im Fokus verfolgt. Die Möglichkeit, auch manuell zu fokussieren, erleichtert gerade in lichtschwachen Situationen den Umgang mit der Kamera. Direkten Einfluss auf das Bildergebnis erhält der Fotograf auch durch veränderbare Werte für Kontrast, Farbsättigung und Bildschärfe, die jeweils in fünf Stufen eingestellt werden können. Diverse Farbeffekte und die Option, den Dynamikbereich des Bildes zu erhöhen, runden das vielfältige Einstellungspaket ab. Letztgenannte Option hellt dunkle Bildbereiche automatisch während der Aufnahme oder auf Wunsch auch noch nachträglich auf.
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