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27.07.2007
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Spieltauglicher Flachbildschirm in gehärtetem Glas

Hardcore-Gamer: Asus LS201 im Test

Benjamin Schnitzler

Hardcore-Gamer: Asus LS201 im Test

Flachbildschirme haben mit Röhrenmonitoren nicht mehr viel gemeinsam, und das ist auch gut so - zumindest in den meisten Fällen. Einen Vorteil der klobigen Klötze macht sich allerdings der Asus LS201 zunutze. Wo andere TFT-Monitore eine weiche Oberfläche aufweisen, die sich leicht eindrücken lässt, setzt er auf eine unnachgiebige Glasplatte. Drumherum: ein edles Design mit einem zweifarbig beleuchteten Standfuß.

In Glas gehüllte Flachbildschirme bietet Shuttle seit nunmehr über zwei Jahren, doch bislang nur in dem mittlerweile wenig gefragten 17-Zoll-Format. Eine Diagonale von immerhin 20 Zoll gibt es beim Asus LS201 zu sehen, noch dazu in spieltauglicher TN-Bauweise und mit einer Reaktionszeit von nur fünf Millisekunden versehen. Für eine LAN-Party nicht das Schlechteste, zumal die LCD-Oberfläche erheblich härter im Nehmen ist als die meisten anderen.

Asus LS201 im TestInhalt

Hart im Nehmen
Auf der Kippe
Glasklar
Schnelles Spielgerät
Fazit
Daten und Bewertung

Hart im Nehmen

Statt auf weichen Kunststoff stößt der Finger beim Bildschirmkontakt auf eine spiegelglatte Glasoberfläche, die sich selbst unter hoher Kraftaufwendung nicht eindrücken lässt. Prismenartig geschliffene Kanten vermitteln einen edlen Eindruck, passend zum Rest des Designer-Displays. Auf dem kreisrunden Standfuß liegt eine anthrazitfarbene Schicht Aluminium, die vorderen Bedienelemente in einer schmalen chromfarbenen Leiste, die sich über die komplette Gehäusebreite zieht.

Außerdem entpuppt sich der LS201 als eine ausgesprochen große Leuchte: Der Lichtbogen im Standfuß ist eine wahre Augenweide und strahlt entweder blau während des Betriebs oder orange-rot im Standby-Modus. Da die Bedienelemente mit den gleichen Farben versehen sind, bleiben sie auch im Dunklen noch einwandfrei sichtbar. Dank der angenehmen Helligkeit werden die Augen keinen unnötigen Strapazen ausgesetzt und können sich nach Herzenlust sattsehen.

Asus LS201 im Test

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Festliche Beleuchtung in Orange-Rot und Blau

Auf der Rückseite prangt ein ausladender Asus-Schriftzug in einer ringförmigen silbernen Einfassung, die durch die umliegenden Rillen stark an die gute alte Vinyl-Schaltplatte erinnert. Glänzendes Schwarz nach Klavierlack-Manier dominiert, wohin das Auge auch blickt. Nachteil: Fingerabdrücke lieben diese Art von Farbe und zeigen dies auch bei jeder erdenklichen Gelegenheit. Da wirkt es geradezu ironisch, dass hingegen sogar spitze Gegenstände spurlos an der gehärteten Glasfront vorübergehen. Nicht nur das: Bei einem Härtegrad von 9H wäre zum Zerkratzen schon ein Diamant nötig.

Auf der Kippe

Zwar kann die Materialanmutung durchaus der hochwertigen Optik standhalten, doch hier und da hapert es mit der Verarbeitungsqualität. Ein noch absolut vertretbares Übel sind die leicht locker sitzenden Schalter vorne rechts, ein größeres jedoch der wenig standfeste Standfuß. Durch den ungünstig gelagerten Schwerpunkt neigt das Display zum Kippeln sowie bereits bei leichten Erschütterungen zum Nachschwingen. Bei den Verstellmöglichkeiten steht bloß der Neigungswinkel zur Debatte, und selbst das nur mit gelegentlichem Knarzen der Mechanik.

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Wie beim Samsung SyncMaster 971P stecken die Kontakte zur Außenwelt nicht in der Bildfläche selbst, sondern im Standfuß. Mit einer digitalen und analogen Schnittstelle hat der Asus LS201 bei den Signaleingängen zwar mehr drauf, verfügt jedoch leider ebenfalls über ein unpraktisches separates Netzteil. An der billig wirkenden Anschlussblende wurde offensichtlich gespart - in Normalbetrieb zum Glück weitgehend unsichtbar. Um eine Wandhalterung nutzen zu können, muss der Fuß nach dem Drücken eines dicken Knopfes im Scharnier nach hinten geklappt und mit einem mitgelieferten Adapter versehen werden.


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News Flash, am 05.12.2008 11:14

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