Internet-TV, BitTorrent und YouTube in einem
Miro: Democracy-Player in neuem Gewand
Patrick Woods
Kostenlose YouTube-Videos oder Video-Podcasts sowie andere Sendungen herunterladen und BitTorrent-Dateien auf den Rechner saugen. Das umschreibt grob den Funktionsumfang von Miro, der bislang als "Democracy Player" in der Internetgemeinde bekannt war. Dazu gibt es eine narrensichere Bedienung und eine schicke Benutzeroberfläche. Miro ist spanisch und bedeutet übersetzt "Ich sehe".
Videopodcasts als Massenmedium
Die Participatory Culture Foundation, eine gemeinnützige Organisation die hinter dem ambitionierten Projekt steckt, sagt: "Es gibt die Gelegenheit, ein neues, offenes Massenmedium als Online-TV aufzubauen, wir halten es für ein Problem, dass eine kleine Gruppe Unternehmen die Massenmedien kontrollieren".

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Miro ist übersichtlich und einfach zu bedienen.
(Klick vergrößert.)
Der demokratische Player Miro soll also unabhängig sein. Medien aus dem Volk für das Volk. User generated content für die Massen. Miro verwaltet Videopodcasts, die über etwa 1.500 Kanäle gefunden werden können. Zusätzlich kann der Nutzer mit Miro Plattformen wie YouTube, Google Video und Veoh durchsuchen, die Filme im Vollbildmodus anschauen und sogar herunterladen.
iTunes für Videos
Miro ist für Videos in etwa das, was iTunes für die Musik ist. Neue Videos werden in passende Kategorien einsortiert, können in Wiedergabelisten gesteckt werden und alles funktioniert komfortabel per Drag-and-Drop. Damit die Festplatte durch die heruntergeladenen Dateien nicht überläuft, werden neue Videos nach fünf Tagen automatisch gelöscht. Gefällt eine Episode besonders, reicht ein Klick auf "Behalten", damit sie von der Säuberung verschont bleibt.
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