Preiswertes Subnotebook der dunklen Seite
Schnelles Schwarzes: Samsung Q45 im Test
Laptops
So viel Subnotebook fürs Geld gibt es eher selten, erst recht wenn der Name eines Markenherstellers wie Samsung draufsteht. Außen eine formschöne Hülle aus glänzendem und glitzerndem Schwarz, innen üppig ausgestattet: ein Intel Core 2 Duo der neuesten Santa Rosa-Generation, satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 160 Gigabyte fassende Festplatte. Außerdem soll das Q45 auch leise, leicht und langlebig sein.
Im Grunde gleicht das Q45 einer eingedampften Variante des von netzwelt getesteten R70. Vom optischen Standpunkt her nicht das Schlechteste, da so das ansprechend dunkle Design erhalten bleibt. Schwarz ist die vorherrschende Farbe und setzt sich konsequent von vorne bis hinten durch. Während der Deckel mit einem spiegelnden Klavierlack-Finish glänzt, zeigt das Interieur eine matte und mit Glitzerstaub angereichterte Oberfläche, naheliegend auf den Namen "Diamantschwarz" getauft.
Inhalt
Leistung satt
Leicht rückständig
Gut gebildet
Eingeberische Glanzleistung
Leiser Auftritt, langsamer Abtritt
Fazit
Alle Daten auf einen Blick
Seinem geringen Gewicht von nur 1,9 Kilogramm zum Trotz wirkt das Q45, hier in der Variante "Q45-Aura-T7100 Duke", geradezu wuchtig, was es vor allem dem etwas pummeligen Heck verdankt. Obwohl das Display in der Diagonale nur 12,1 Zoll misst, trägt das Subnotebook in der Höhe beinahe genauso dick auf wie das Mittelklasse-Modell R70 mit 15,4 Zoll. Das verwendete Material macht einen durchaus hochwertigen Eindruck, die Verarbeitung ist ordentlich, aber nicht makellos.
So entstehen beim Auflegen der Hände oder Verstellen des Displays unschöne Knarzgeräusche, zudem scheint das blaue Licht der Status-LED am vorderen Rand durch einen etwas zu breit geratenen Gehäusespalt. Weiterhin lässt sich das Chassis im Bereich des optischen Laufwerks leicht nach unten drücken und verbiegen. Dafür kostet das Q45 für ein derart umfangreich ausgestattetes Subnotebook vergleichsweise wenig - momentan beträgt der niedrigste Straßenpreis gerade einmal 1.300 Euro.

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Gut kombiniert: schwarze Farbe und blaues Licht
Mit unterdimensionierter Hardware kann Windows Vista bisweilen ganz schön träge und langsam sein. Doch nicht in diesem Fall. Dank zweier Prozessorkerne zu jeweils 1,8 Gigahertz braucht der Benutzer nie lange zu warten, außerdem erhöhen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher die gefühlte Geschwindigkeit enorm. Wegen der beiden frei bestückbaren Steckplätze sind maximal sogar bis zu vier Gigabyte möglich. Für den Alltagsbetrieb oder selbst anspruchsvollere Multimedia-Missionen reicht der flotte Serientrimm bereits völlig aus.
Samsung Q45 Aura im Test
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