Klein, fein, verwöhnt
Snob-Notebook: Asus U1F im Test
Laptops
Umfangreich
Für ein eingebautes DVD-Laufwerk reichte anscheinend der Platz nicht mehr, stattdessen muss es bei Bedarf separat über einen USB-Port und eine spezielle Stromsteckdose zum Subnotebook. Immerhin bleiben dann noch drei der insgesamt vier USB-Ports zur freien Verfügung übrig, was für diese Größenordnung eine durchaus beachtliche Anzahl darstellt. Einzig nennenswerte Mangelerscheinung: Es gibt kein Gigabit-Ethernet, die maximale Netzwerkgeschwindigkeit ist auf 100 Megabit pro Sekunde beschränkt.
Abgesehen davon muss der Benutzer bei der Ausstattung kaum Kompromisse eingehen: Anschlüsse für Kopfhörer, Mikrofon und ausgewachsene ExpressCard-Erweiterungen sind ebenso vertreten wie ein analoger Monitorausgang, FireWire und ein praktischer Speicherkartenleser. Als Zubehör liefert Asus noch eine schnurlose Bluetooth-Maus von Logitech sowie einen zweiten, stärkeren Akku. Als Tragetasche geht die ebenfalls eingepackte Schutzhülle kaum durch, vielmehr als simples Etui ohne Griff, Schlaufe oder eine vergleichbare Haltemöglichkeit.
Keine Schande, dass das Keyboard nicht so extravagant daherkommt wie beim Sony Vaio TZ. Dafür besitzen die Tasten des Asus-Geräts annähernd Standardgröße, geben knackiges Feedback und sitzen weitgehend fest in der Aufhängung. Allerdings muss man beim Schreiben einen recht hohen Widerstand in Kauf nehmen. Leider wurde das Touchpad nur stiefmütterlich behandelt: Klein und klebrig beschreibt es treffend - der Finger bleibt ständig hängen. Beim erstklassigen Links- und Rechtsklick gibt es dagegen nichts zu beanstanden.

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Das 11,1-Zoll-Display arbeitet mit LED-Technik.
Hell
Alles andere als Subnotebook-Standard ist die hohe Display-Helligkeit, die selbst bei einer Einstellung von nur 60 Prozent noch genügend Reserven für den normalen Bürobetrieb liefert. Die ansehnliche Leuchtkraft ist auch im Freien von Vorteil, falls es die Sonne einmal zu gut meint. Leider reicht die Luminanz bei ungünstigen Lichtverhältnissen nicht aus, um die starken Reflexionen des spiegelnden Bildschirms zu kompensieren.
Wie beim kürzlich getesteten Sony Vaio TZ kommt ein 11,1 Zoll messendes Display mit LED-Technik zum Einsatz, ebenfalls mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln im breiten 16:9-Format. Besonders positiv fällt auch beim Asus U1F die bestechende Schärfe auf. Zum leicht matschigen, aber noch mittelmäßigen bis guten Schwarzwert kommt eine etwas schwächelnde Ausleuchtung am oberen und unteren Rand, die vor allem bei dunklen Bildern in Erscheinung tritt.
Snob-Notebook: Asus U1F im Test
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