Welche Kamera die richtige ist
Einkaufsberater: Digitale Kompaktkamera, Spiegelreflex- oder Bridgekamera?
Tobias Heinze
Günstig wie nie ist der Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie zurzeit zu haben. Aber macht es wirklich Sinn, eine Spiegelreflexkamera zu kaufen, oder eignet sich eine digitale Kompaktkamera besser für die eigenen fotografischen Interessen? Wann lohnt sich eine Bridgekamera? Finden Sie heraus, welcher Kameratyp für Sie die treffendste Alternative darstellt.
Viele Hersteller, viele Kameramodelle und unüberschaubare Kameraklassen. Bei dieser Vielfalt noch den Überblick zu behalten, fällt oft schwer. Seitdem digitale Spiegelreflexkameras schon für unter 500 Euro zu bekommen sind, ist es besonders verlockend, in die Welt der fortgeschrittenen Fotografie einzusteigen. Trotzdem will eine große Investition gut überlegt sein. Welche Vor- und Nachteile digitale Kompakt-, Spiegelreflex- und Bridgekameras haben, sollte man sich vor einem Kauf daher gewissenhaft klar machen.
Inhalt
- Die Kompaktkamera - klein aber fein
- Die Bridgekamera - Spagat zwischen zwei Klassen
- Digitale Spiegelreflexkamera - ambitioniert fotografieren
- Entscheidungshilfe - Welcher Typ bin ich?
Die Fülle an verschiedenen Kameramodellen macht es nicht gerade einfach, das passende Gerät zu finden. Netzwelt hilft weiter.
Die Kompaktkamera - klein aber fein
Sie ist klein und handlich, passt in jede Hosentasche und ist aus diesem Grund auch immer dabei. Das ist die beste Voraussetzung für gelungene Schnappschüsse, da der Griff zur Kamera stets schnell geschehen kann. Dazu ist der Autofokus aktueller Kompaktdigis ziemlich schnell geworden und man kann unter Tageslichtbedingungen von verzögerungsfreiem Fotografieren sprechen. Schwierig wird es für den Autofokus jedoch, wenn ein Motiv in Bewegung gerät. Dank einfachster Bedienung und umfangreichen Automatikprogrammen kommt auch der Kamera-Laie schnell zu recht. Zum Fotospaß gesellt sich bei Kompaktkameras auch noch die Möglichkeit, Filmsequenzen aufnehmen zu können, hinzu.
Ein gefilmter Panoramaschwenk der einsamen Badebucht in Spanien sorgt in der Regel für neidische Blicke in der Heimat. Und auch die ersten Schritte des Sohnemanns machen einfach mehr her, wenn Bewegung im Spiel ist. Fotografiert und gefilmt wird meistens über das Display, der Sucher hat ausgedient. Gerade in Situationen, wo eine ungewohnte Kamerahaltung angesagt ist, wird der Vorteil derartiger Motivfindung schnell klar: Auf dem Konzert des Lieblingskünstlers steht natürlich wieder ein 1,95-Hühne direkt im Blickfeld. Gut wenn die Kamera dann am ausgestreckten Arm knapp über dessen Kopf hinweg den Star des Abends ohne störende Fans im Bild einfangen kann. Dank starker Displayhelligkeit und großem Betrachtungwinkel wird der Sucher kaum mehr vermisst.
Druckversion | Links zum Thema | Kommentare
-
Fototipp: Bewegung ins Bild bringen
Rasant und mitreißend fotografieren -
Chaos-Schreibtische: Die Defragmentierung des Arbeitsplatzes
Simple Tricks für ein besseres Arbeiten -
HD-Camcorder im Test: Canon HV30
Filme in High Definition - Nachfolger des Canon HV20
Mehr über: Digitalkamera, Einkaufsberater, Foto, Hintergrundwissen
Links zum Thema
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
Einkaufsberater: Digitale Kompaktkamera, Spiegelreflex- oder Bridgekamera? von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben









