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30.06.2007
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Instant Messsaging fürs Handy

ComBOTS Mobile im Test: Chatten überall

Handy

ComBOTS Mobile im Test: Chatten überall

Das Handy ist ein fester Bestandteil der modernen Kommunikationskultur. SMS, Handyspiele und ständige Erreichbarkeit sind aus der urbanen Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Doch es muss nicht immer die klassische Textnachricht mit 160 Zeichen sein. ComBOTS Mobile ist der Instant Messenger fürs Handy. Sind SMS nun Schnee von gestern?

Als Programm für den PC gibt es ComBOTS schon seit 2006. Die Variante für das Mobiltelefon ist jedoch noch neu. Die Beta-Phase hat gerade erst begonnen. Aus diesem Grund ist ComBOTS Mobile bislang nur für wenige Handys verfügbar. Ein Smartphone mit dem Betriebssystem "Series60" muss es zurzeit noch sein. Sony-Ericsson- und Motorola-Varianten sind in Planung.

Inhalt

Erste Schritte

Das Testgerät ist ein Nokia N73. Die ersten Schritte fallen nicht schwer, da ComBOTS bereits vorinstalliert ist. Benutzername und Passwort eingeben und die gewünschte Datenverbindung auswählen. Schon erscheinen die Avatare des Profils auf dem Handydisplay. Die Installation ist ebenfalls einfach zu bewerkstelligen. Auf der WAP-Seite go.combots.com kann die etwa 500 Kilobyte große Software vom Telefon aus heruntergeladen und installiert werden.



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Auf dem Handy sind die Avatare nicht frei beweglich.

Die Oberfläche gefällt. Anders als bei der computerbasierten Version sind die Avatare, die andere Nutzer symbolisieren, nicht frei bewegbar, sondern ComBOTS Mobile läuft wie jedes Handyprogramm bildschirmfüllend. Die Figuren sind in versetzten Doppelreihen angeordnet, ganz ähnlich der Startaufstellung im Rennsport. Die Pole-Position wird hier von der Reihenfolge der Kommunikation bestimmt. Wird ein Avatar angeklickt, landet er wieder ganz oben. So sind die häufigeren Gesprächspartner weiter oben, während die Gelegenheitsfreunde nach unten rutschen.

ComBOTS Mobile

  • Fotofunktion
  • Taskmanager
  • Chatfenster
  • Fotofunktion
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Stillgestanden

Ein weiterer Unterschied zum gewohnten ComBOTS: Die Figuren sind ungewohnt statisch. Kein Wunder, speicherfressende Animationen fehlen hier. Von den Funktionen des Vorbilds haben es nicht alle auf das Handy geschafft. Eine VoIP-Funktion fehlt ebenso wie der File-Sync-Client. Um Freunde zu kontaktieren, kann der Nutzer Nachrichten versenden, Fotos absenden sowie Sprachnachrichten und Emoticons auf die Reise schicken.

Letztere sind bei dem Mobile-Ableger wie die Avatare schlicht ausgefallen. Statt Animationen gibt es unbewegte, aber doch hübsche Grafiken. Als Handy-Extra gibt es jedoch eine praktische Fotografie-Funktion. Der Nutzer kann direkt aus ComBOTS heraus ein Foto mit der Handykamera schießen und dies an einen Kontakt im Messenger senden. MMS ade. Die Bilder werden dazu vom Programm verkleinert, um die Datenmenge zu reduzieren.



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Nachrichten, Sprachmitteilungen, Smileys und Fotos verschicken

Datenschwemme

Das Programm selbst und die Benutzung ist kostenlos. Der Datentransfer jedoch nicht. Das bedeutet, je nach Datentarif kann ausgiebiges Chatten durchaus teuer werden. Denn wer keine Datenflatrate für etwa 25 Euro im Monat zu seinem Handytarif gebucht hat, könnte am Monatsende eine böse Überraschung erleben. Wenn ComBOTS aktiv ist, fallen alleine für die Verbindung zum Server etwa 110 Kilobyte Daten pro Stunde an. Ohne auch nur eine Nachricht verschickt zu haben.


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News Flash, am 08.01.2009 04:55

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