Wer braucht noch Microsoft Office?
Kostenlos schreiben und kalkulieren mit Google Text und Tabellen
Software
Bereits seit geraumer Zeit macht Google dem Software-Giganten Microsoft auf dem Gebiet der Textbearbeitung, der Tabellenkalkulation und der Terminplanung Konkurrenz. Wir werfen einen Blick auf Googles Text & Tabellen sowie Googles Kalender, verraten, was die drei kostenlosen Tools können und ob man sich damit vielleicht sogar Microsofts Office sparen kann.
Die Basis: Ein Google Mail-Account
Um einen der Dienste zu nutzen, braucht man zuerst einen Google Mail-Account. Dieser ist ebenfalls kostenlos und empfiehlt sich schon alleine wegen der mittlerweile fast drei Gigabyte Speicherplatz. Darüber hinaus überzeugt Google Mail mit besonders wenig Werbung im Gegensatz zu Anbietern wie GMX oder Web.de. Wer bereits ein E-Mail-Konto bei einem anderen Anbieter besitzt und dieses weiterhin verwenden möchte, der kann entweder alle E-Mails vom bisherigen Account weiterleiten lassen oder die POP- und SMTP-Schnittstelle von Google Mail benutzen, um andere E-Mail-Accounts abzurufen.
Google Text besser als Microsoft Word?
Wer bei Google Mail ein Dokument im Word-Format als E-Mail gesendet bekommt, kann dieses direkt als Google-Dokument öffnen und das Dokument so, ohne es herunterladen zu müssen, bearbeiten und speichern.

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Word Dokumente können direkt aus Google Mail heraus geöffnet werden.
Natürlich bietet Google Text alle wichtigen Funktionen einer Textverarbeitung wie zum Beispiel verschiedene Schriftarten. Diese können fett, kursiv oder unterstrichen werden. Auch die bekannte Undo-Funktion, mit der man Bearbeitungsschritte wieder rückgängig machen kann, ist in "Google Text" vorhanden. Mit den Knöpfen Nummerierung und Aufzählung kann man genauso wie in Microsoft Word arbeiten. Und wer meint, er müsste Word verwenden, weil dort eine Rechtschreibprüfung eingebaut ist, der kann beruhigt auf Googles Textverarbeitung umsteigen, auch diese Funktion ist integriert.

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Die Menüleiste von "Google Text" sieht der Leiste in Microsoft Word teilweise sehr ähnlich.
Tabellen und Indexierungen
Unabhängig von der eigenen Tabellenkalkulation ist es auch in Google Text möglich, eine einfache Tabelle in ein Textdokument einzufügen. Wie bei den vielen anderen Funktionen setzt Google auch hier auf die wichtigsten Funktionen und lässt unnützen Schnickschnack einfach weg. Trotzdem enthält Google Text Funktionen, um ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen oder um die Wörter- und Zeichenanzahl eines Dokumentes zu messen.
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Alle wichtigen Einstellungen zum Erstellen von Tabellen sind vorhanden.
Dokumente können freigegeben werden
Unschlagbar ist Google Text, wenn mehrere Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten sollen oder der aktuelle Stand der Arbeit im Internet veröffentlicht werden soll. Die Anwendung bietet dafür mehrere Möglichkeiten. Zum gleichzeitigen Arbeiten oder Kommentieren braucht natürlich jeder Mitarbeiter einen Google Mail-Account. Das einfache Betrachten der Dokumente funktioniert auch ohne diesen.
Als Word-Dokument speichern
Ist das Dokument fertig gestellt, kann es wiederum direkt aus der Google Text-Anwendung als Anhang versendet werden. Dabei kann zwischen mehreren Formaten ausgewählt werden. Zur Verfügung stehen folgende Formate: Microsoft-Word-Dokument (.doc), Open-Office-Dokument (.odt), Portable-Document-Format (.pdf) und das Rich-Text-Format (.rtf).
Fazit Google Text
Der eigentliche Funktionsumfang von Google Text würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Damit kann man durchaus behaupten, dass Microsoft Word mittlerweile nicht nur mit Open Office einen fähigen Mitbewerber an der Seite hat, sondern auch mit Google Text. Eine Funktion wird der Desktop-Applikation Microsoft Word wahrscheinlich immer fehlen: Alle erstellten Dokumente sind immer per Internet sofort und von überall, abrufbar. Trotzdem gibt es auch noch Funktionen, die man in Google Text vermisst, so zum Beispiel eine Möglichkeit um Kopf- und Fußzeilen zu erstellen.
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