Instant Messaging auf dem Handy
ComBOTS fürs Handy: SMS und MMS-Gebühren sparen
Handy
Die ComBOTS AG präsentiert heute ihre Instant-Messaging-Software auch für Handys. Mit "ComBOTS Mobile" sollen die Nutzer den Client unterwegs nutzen können. Damit können mobil über das Internet Nachrichten verschickt, Fotos versendet oder kurze Sprachmitteilungen übermittelt werden - vom Handy aus.
Chatten mit dem Mobiltelefon
Die Betaversion der Software für Mobiltelefone ist ab heute verfügbar. Unterstützt werden zunächst nur Smartphones, die das Betriebssystem "Series60" oder auch "S60" unterstützen. In Zukunft sollen auch Modelle vonSony-Ericsson und Motorola unterstützt werden. Die Java-Applikation ist als Download etwa ein halbes Megabyte groß.

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Jetzt auch für das Handy: Instant Messenger ComBOTS
Die Besonderheit: ComBOTS Mobile wird serverseitig synchronisiert, sodass der Client auf dem Computer und der Client auf dem Handy stets auf dem gleichen Stand sind. Auf dem Handy gelesene Nachrichten sind auch auf dem PC als "gelesen" markiert. Um teure Datentarife jedoch nicht überzustrapazieren, werden Bilder automatisch auf handyfreundliche Größe verkleinert und Downloads nur auf Nachfrage heruntergeladen.
Nie wieder SMS-Gebühren?
Laut Rainer Krutschwitz, dem Leiter von ComBOTS Mobile, funktioniert das Programm wie ein "Thin Client". Es lädt nicht alle Dateien und Nachrichten automatisch herunter, sondern ist vielmehr ein Schauglas auf den Server. Nur abgefragte Dateien landen tatsächlich auf dem Handy. ComBOTS Mobile soll teure SMS kostengünstig ersetzen, da hier nur die Gebühren für die Datenübertragung anfallen. Auch ein Bild lässt sich aus dem Programm heraus günstiger verschicken als die klassische MMS.
Um diese so gering wie möglich zu halten, wird auf die effektvollen Animationen des PC-Programms weitgehend verzichtet, die Figuren werden hier als Grafiken mit Sprechblasen dargestellt. Dennoch werden auch auf dem Handy die gleichen Avatare angezeigt wie auf dem Computer. Ändert der Nutzer sein Avatar, wird es nahezu zeitgleich auf Mobiltelefon und Rechner aktualisiert.

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Rainer Kruschwitz von ComBOTS im Gespräch mit netzwelt
Da sich ComBOTS Mobile über eine Internetverbindung einwählt, entstehen hier permanente Datengebühren, weil Server und Telefon Datenpakete austauschen, um die Verbindung aufrecht zu erhalten. Laut Rainer Kruschwitz kommen dadurch aber nur etwa 40 Kilobyte Datentransfer in 24 Stunden auf.
Abgesehen von den maximal 30 Sekunden langen Sprachnachrichten ist es allerdings nicht möglich, über ComBOTS Mobile zu telefonieren. Die Handyvariante ist auf das Versenden von Fotos, Nachrichten, Sprachmitteilungen und Emoticons beschränkt.
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