Vom "Njüp Njüp" und "Piep Piep" in 8 Bit
Podcast: Heimcomputer-Musik à la Amiga, Atari und C64
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Schrille Töne dröhnen aus den Boxen - ein Fiepen, ein Pfeifen, ein Kreischen. Wer die Augen schließt, fühlt sich zurückversetzt in die Zeiten, als Atari-Heimcomputer, Commodore 64 und Nintendo Gameboy den Ton angaben. Die Musik, welche Fans alter Videospiele begeistert, hat viele Namen: 8-Bit-, Heimcomputer- oder Micromusik.
Die klassische Heimcomputer-Musik wurde für Videospiele und Spielautomaten programmiert. Im Zuge der illegalen Verbreitung von Spielen extrahierten Cracker die Musik, um sie zum Beispiel vor kopierten Spielen als Untermalung oder Jingle laufen zu lassen. Auf Disketten gespeichert und verbreitet erhielt die Musik auf diese Weise nach und nach Kultstatus.

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Heimcomputer-Musiker: Dragan Espenschied und Bernhard Kirsch
Im Internet zog die Retro-Welle dank MP3 im Jahre 1999 weite Kreise, vor allem mit der Website mircomusic.net. Hier luden zahlreiche Künstler ihre musikalischen Werke hoch und machten sie der Öffentlichkeit zugänglich. Im November 2000 fand die erste Micromusic-Club-Tour statt, zunächst in Berlin und Hamburg.

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Live in Aktion: Bodenständig 2000
Die deutsche Gruppe Bodenständig 2000 war eine der ersten, die ihre Musikstücke bei micromusic.net veröffentlichte. Die beiden Musiker Dragan Espenschied und Bernhard Kirsch bezeichnen ihre Musik als Heimcomputer-"Volxmusik".
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