Torrent-Downloads mit Server-Hilfe
Furk.net: One-Click-Hoster hilft beim Umgehen von P2P-Sperren
Filesharing
One-Click-Hoster gibt es wie Sand am Meer. Ein niederländischer Anbieter namens Furk.net hat sich jetzt etwas Besonderes ausgedacht, um nicht in der Masse der Angebote unterzugehen: Furk.net bietet zahlenden Mitgliedern die Möglichkeit, Torrents mit Hilfe seines Webservers herunterzuladen.
Bittorrent am Arbeitsplatz ist für viele Firmen ein heikles Thema. Auch in Uni-Netzwerken ist man dem populären P2P-Protokoll nicht immer wohl gesonnen. Der Grund: Tauschbörsen gelten gemeinhin als Bandbreiten-Verschwender. Bittorrent-Nutzer sind dabei mit ihrer Vorliebe für große Dateien ganz weit oben auf der Liste der Verdächtigen, wenn es mal zu Engpässen kommt. Immer mehr Netzwerk-Administratoren entschließen sich deshalb dazu, die Nutzung von Bittorent und ähnlichen Protokollen komplett zu blockieren.
Die Macher von Furk.net haben sich jetzt einen Trick ausgedacht, mit dem Nutzer trotzdem weiter auf ihre Lieblings-Torrents zugreifen können. Furks Webserver fungiert dabei als eine Art fernbedienbarer Bittorrent-Client. Sind die gewünschten Dateien erst einmal auf Furks Festplatten, dann lassen sie sich ganz einfach per Browser oder Download-Manager herunterladen.
32 Gigabyte für 10 Euro
Furk bietet seinen Nutzern verschiedene Preisstufen. Eine monatliche Mitgliedschaft kostet knapp zehn Euro, die über Paypal bezahlt werden können. Dafür bekommt man zehn Gigabyte Speicherplatz und die Möglichkeit, insgesamt bis zu 32 Gigabyte via BitTorrent herunterzuladen.
Zahlende Nutzer können den Link zu einer im Netz verfügbaren Torrent-Datei direkt in ein Formular des Furk-Servers kopieren. Alternativ ist es auch möglich, eine Torrent-Datei per Browser hochzuladen. Der eigentliche Transfer der Daten auf den Furk-Server beginnt nach einer kurzen Verifizierungsphase. Die Geschwindingkeit und der Fortschritt dieses Downloads lassen sich dabei stets über die Furk-Webseite nachvollziehen.
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