Schnurlose Maus mit einem Jahr Laufzeit
Logitech MX 620 Cordless Laser Mouse im Test
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Kabellose Computermäuse sind nicht unbedingt für exorbitante Laufzeiten bekannt, erst recht wenn sie mit Lasersensor abtasten. Manche halten gerade mal zehn Stunden durch, andere mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate. Mit nur einem Satz Batterien soll die brandneue MX 620 von Logitech gleich für ein ganzes Jahr gewappnet sein - trotz zweistufigem Spezial-Mausrad und modernster Technik.
Äußerlich wirkt der potenzielle Dauerläufer wie eine Kreuzung zwischen mehreren Logitech-Mäusen: Das formschöne Edelstahl-Mausrad und die Optik der Revolution-Serie, gepaart mit der Form des schnurlosen Vorgängers MX 610. Abseits der anthrazitfarbenen, eher glatten Oberschale trägt die MX 620 zwei geschwungene und griffig gummierte Seitenflächen. Am linken Rand zieht sich eine schwarz spiegelnde Hochglanzleiste über das gesamt Gehäuse. Zweifellos eine Maus, die sich gerne sehen lässt.
Inhalt
Ergonomie
Verarbeitung
Fähigkeiten
Fazit
Alle Daten auf einen Blick
"MicroGear" nennt Logitech seine durchaus praktische Eigenkreation, ein aus Edelstahl gefertigtes Mausrad mit zwei Gängen: einer für langsames, exaktes Scrollen, der andere für High-Speed-Tempo von bis zu 10.000 Zeilen in sieben Sekunden. Im Gegensatz zum Top-Modell MX Revolution erfolgt das Hoch- oder Runterschalten allerdings nicht automatisch oder per Knopfdruck, sondern über einen kleinen Schieber auf der Unterseite. Leider nicht die benutzerfreundlichste Methode, da die Maus dafür jedes Mal umgedreht werden muss.

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Seltener Anblick: Die Batteriewarnleuchte der MX 620
Liegt das Eingabegerät erst einmal auf dem Rücken, fällt ein unscheinbarer Schalter positiv auf, der die Stromzufuhr bei Nichtgebrauch komplett kappt. Nach dem Aufwachen blinkt eine gelbe Batteriestandsanzeige auf der Oberseite für ein paar Sekunden auf. Serienmäßig liefert die MX 620 so gut wie alles, was das Anwenderherz begehrt und sogar ein bisschen mehr. Das großzügig dimensionierte Tastenrad gestattet das Scrollen sowohl in vertikaler als auch horizontaler Richtung, ein quergestreifter Gummiring in der Mitte beugt versehentlichen Ausrutschern vor.
Etwas oberhalb des Linksklicks sitzt der mit Lupensymbol verzierte "One Touch"-Knopf, der die preferierte Internet-Suchmaschine mitsamt Standardbrowser auf den Schirm bringt. Außer Yahoo, Google, Live.com und AOL stellt die mitgelieferte SetPoint-Software steht noch die Sprache zur Auswahl. Zwei Daumentasten sollten bei keiner modernen Maus mehr fehlen, da sie das Vor- und Zurückspringen beim Internetsurfen oder im Dateimanager des Betriebssystems stark erleichtern; auch hier lässt sich Logitech nicht lumpen.
Logitech MX 620 Cordless Laser Mouse im Test
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Schön und gut, aber ich verwende seit Jahren eine Batterie- und kabellose optische Maus (NB-30 von A4tech; www.A4tech.de). Sie wird über ein Induktionsfeld im Mauspad mit Energie versorgt und ist sehr leicht und angenehm zu bedienen. Ausserdem ist sie beleuchtet und schön anzusehen, die Verarbeitung ist auch gut.
Vorher hatte ich diverse kabellose optische Mäuse benutzt die mir aber zu schwer waren und oft nicht funktionierten weil die Batterie/Akkus leer waren.
Ich habe sie mehreren Freunden empfohlen die sie ebenfalls nicht mehr missen möchten.
PS: Diese Empfehlung ist nicht gesponsort und ich bekomme auch kein Geld etc. dafür.
Ich bin vom Handling her sehr zufrieden, liegt wie angewachsen in der Hand. Material und Verarbeitung kritiklos. Allerdings hakt und hängt es hin und wieder bei der Arbeit (das nennt man wohl Laufzeitverhalten?) und der USB-Sender am Rechner hat so seine Sorgen mit meiner Tischplatte ... mal will er und mal nicht. Für so ein teures Produkt dann doch nicht alles so rund. Das Gewicht der Maus stört mich übrigens nicht. Ich mag es schwer.
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